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Update: Mittwoch 03.06.
Alle HNA Artikel die auf der HNA Seite nicht mehr zu sehen sind, haben wir für euch eingescannt und in unserem Blog hinterlegt:Hier klicken!

UNTERSCHREIBE UNSERE PETITION
WWW.PETITIONONLINE.COM/ARMLOLI

A.R.M., Lolita & Galerie Loyal WEITER in Gefahr

Liebe Freunde, Unterstützer und Mitstreiter,

heute morgen wurde bei einem Termin auf dem Amtsgericht
verkündet, dass seitens der Eurohypo Bank der Zuschlag zum Kauf
des Grundstücks an Herrn Strippel nicht erteilt wird.

Damit ist zunächst Zeit gewonnen, um weitere Verhandlungen zum
Erwerb des Grundstücks mit der Gläubigerbank, der Stadt Kassel und
möglichen Geldgebern zu führen. Ein weiterer Versteigerungstermin ist
für den Anfang des nächsten Jahres angesetzt.

Wir werden natürlich weiterhin mit allen Kräften für den Erhalt unseres
unabhängigen Kulturzentrums kämpfen!!! Für eure vielfältige und teilweise
rührende Unterstützung und Fürsprache wollen wir uns jetzt schon herzlich
bedanken. Bitte sendet unsere Petition an so viele Menschen wie möglich,
damit unsere Stimme gut zu hören ist.
WWW.PETITIONONLINE.COM/ARMLOLI

Die HNA hat heute endlich mit der Veröffentlichung der vielen von euch
eingesandten Leserbriefe begonnen. Diese findet man unter:
http://blog.hna.de
und dort bitte mit der Suchfunktion nach Lolita Bar suchen. Über die weiteren
Entwicklungen halten wir euch selbstverständlich auf dem Laufenden.
Ausserdem berichtet die HNA ausführlich über die Sache.

Jetzt heisst es dran bleiben!
Eure loyalen A.R.M.isten und Lolitas

PETITION:

Liebe Freunde, Anhänger, Weggefährten und Unterstützer,

wie Ihr vermutlich schon gehört habt, sieht es für die Zukunft unseres unabhängigen Kulturzentrums, bestehend aus A.R.M., Lolita Bar und Galerie Loyal, aufgrund der ungeklärten Besitzverhältnisse im Moment nicht gut aus.

Jetzt muss dringend die zweite Stufe der medialen Mobilmachung zur Rettung unseres einmaligen Kulturstandorts gezündet werden. Da unser akutes Problem nur die Spitze des Eisberges des eigentlichen Problems unserer geliebten nordhessischen Powermetropole ist, haben wir uns gedacht: Warum nicht die Gelegenheit nutzen und neben der dringend notwendigen Unterstützung für unsere eigene Sache auch endlich mal die lange überfällige Anerkennung und Förderung junger Kultur im allgemeinen und die damit verbundene Sicherung der Lebensqualität für Kasseler Bürger einzufordern?

UNTERSCHREIBE UNSERE PETITION
WWW.PETITIONONLINE.COM/ARMLOLI

Eine Beschreibung unserer Aktivitäten sowie die aktuelle Problematik könnt ihr dem offenen Brief an den Oberbürgermeister Bertram Hilgen entnehmen.

DIE HNA Artikel sind leider bei HNA Online nicht mehr zu sehen sind.Wir haben sie aber eingescannt und in unserem Blog hinterlegt:Hier klicken!

HNA Online: (22.04.) – Eurohypo akzeptiert Gebot nicht
HNA Online: Zusammenfassung
HNA Online (21.04.09) : Bieter ist Mitarbeiter der Bank
HNA Online: Das wäre katastrophal…(Artikel über einige Kommentare)
HNA Online: Die Bank spielt mit der Lolita…
HNA Online: ARM und Lolita kurz vor dem Verkauf
HNA Online: Offener Brief von Ralph Raabe an den OB Hilgen
HNA Online: Lolitabar und ARM kommen erneut unter den Hammer

In unserem “1. SonderNewsletter” bitten wir um Leserbriefe an die HNA:
Newsletter zum ansehen und schicke PDF mit dem Text zum Ausdrucken

Schreibt einen Leserbrief zu dem Thema an die HNA: Leo@hna.de und gerne eine Kopie an uns: petition@armaberokay.de

Sollten wir Neuigkeiten in der Sache bekommen, wird dieser Post aktualisiert… Die HNA und wir machen neue Links auch über Twitter bekannt.

HNA Online bei Twitter, ARM bei Twitter

GESAMMELTE LESERBRIEFE UND KOMMENTARE:

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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Hilgen

Man muss nicht Stammgast in der Lolita – Bar und den anderen Einrichtungen in der Werner – Hilpert – Strasse 22 sein, um sich Sorgen um die Zukunft des Standorts zu machen : in einem Randbereich der Innenstadt, der städtebaulich und bezüglich einer urbanen Atmosphäre besonders problematisch ist, haben die dortigen Angebote eine Pionier- und Wächterfunktion. Abgesehen davon decken sie, wie der Publikumserfolg zeigt, offenkundig eine Nachfrage ab, für die es im weiten Umkreis sonst kein adäquates Angebot gibt. Der mit großem Anspruch und Aufwand neu gestaltete Reiner- Dierichs- Platz wird – so meine These – seine urbanen Potentiale nur dann voll entfalten, wenn die Nutzungen in seiner Randbebauung und dem unmittelbaren Umfeld Anlässe zum Aufsuchen und Verweilen bieten. Das betrifft zuerst den Kulturbahnhof selbst. Hier ist eine Verbesserung der bisher unbefriedigenden Situation in Sicht. Aber auch die übrigen städtebaulichen Ränder müssen ihren Beitrag leisten, was schwer genug bis unmöglich sein wird : IHK- Komplex und Polizeipräsidium sind diesbezüglich Totalausfälle, die beiden Wohn- und Geschäftshäuser zwischen Werner- Hilpert- und Kurfürstenstrasse sind nur bedingt und nicht ohne größere Kraftanstrengungen in urbane Strukturen zu integrieren. Umso mehr kommt den Angeboten zwischen dem ehemaligen Hotel Reiss und der Werner- Hilpert- Strasse 22 eine Schlüsselfunktion für die urbane Zukunft des gesamten Platzareals zu. Ich bin ganz entschieden der Meinung, dass sich die Stadt Kassel in dieser Situation nicht einfach zurücklehnen und die weitere Entwicklung dem freien Spiel der Marktkräfte überlassen darf – es sei denn, sie hätte gar nicht den Anspruch, urbane Qualitäten in diesem Teil der Innenstadt zu fördern, was ich mir aber kaum vorstellen kann.

Ich möchte in diesem Zusammenhang auf zwei Veröffentlichungen des Hess. Ministers für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung aufmerksam machen, die genau zu dem hier angesprochenen Thema passen : Der 3. Hessische Kulturwirtschaftsbericht (Herbst 2008) steht unter dem Motto : „Kulturwirtschaft fördern – Stadt entwickeln“ und beschäftigt sich intensiv mit „Kultursiedlern und Pionieren der Kulturwirtschaft“ (Kap. 1). Ausführlich wird hier auch auf die „Entwicklung kommunaler Handlungsansätze“ (Kap. 5) eingegangen, es werden „Handlungsempfehlungen für das Zusammenwirken der relevanten Akteure“ (Kap.6) – zu denen selbstverständlich zuerst die Kommunen zählen – gegeben, und es wird im Schlusskapitel auf die „Struktur und ökonomische Bedeutung der Kulturwirtschaft in Hessen“ eingegangen. Nun wird der immer wieder geäußerte Einwand kommen, bei den Einrichtungen auf dem Grundstück Werner- Hilpert- Strasse 22 handele es sich nicht um Kultur, sondern um Gastronomie mit allenfalls kulturellem Beiwerk. Ohne auf diesen Streit an dieser Stelle einzugehen zu wollen : die Definition im Hess. Kulturwirtschaftsbericht ist angenehm grosszügig und schliesst Überschneidungsbereiche zwischen beiden Begriffen ein, sofern „Kreative“ im Spiel sind. Und das kann hier wohl kaum bestritten werden, direkt (vielfältige Musik-, Ausstellungs-, Kleinkunst- und sonstige Angebote), und indirekt (viele Besucher aus der kreativen Szene, die ein bestimmtes Umfeld für ihre Standortentscheidung einfordern – bis hin zum Direktor der Kasseler Kunsthalle, wie den Medien zu entnehmen war). Ebenfalls 2008 ist eine Studie der Hessen Agentur GmbH, angefertigt im Auftrag des HMWVL mit dem schönen Titel erschienen: „Suboptimale Nutzungen lieben lernen – Eine Schlüsselstrategie der integrierten Stadtentwicklung“. Hier werden interessante Beispiele aus Hessen und der übrigen Republik vorgestellt, sowie Strategien und Instrumente einer Stadtentwicklung gerade für solche Städte diskutiert, die wirtschaftlich nicht auf Rosen gebettet sind. Ich empfehle für den konzentrierten Einstieg die Schlussthesen zu lesen.

Meine Empfehlung zum weiteren Vorgehen : die Stadt Kassel, vertreten durch den OB und den Stadtbaurat initiiert ein Projekt für das Areal des ehem. Hotel Reiss bis zur Werner- Hilpert- Strasse 22 mit den Partnern GWG (für den evtl. Zwischenerwerb), Grundstückseigentümer und –verwalter, den Pächtern R.Raabe, D.Wachholder, der Universität Kassel FB 06, Kasseler Sparkasse, documenta GmbH und evtl Weitere, z.B. lokal bekannte und geschätzte Projektentwickler und Betreiber (Hotel, Veranstaltungsräume).

Fördertechnisch kommt m.E. am ehesten das Programm Stadtumbau in Hessen infrage, allerdings müsste die Gebietskulisse dann ausgedehnt werden, z.B. auf die beiden Blöcke zwischen Werner- Hilpert- Strasse und Grüner Weg. In Städten wie Bremen, Hamburg, Berlin und weiteren Kommunen ist das Ziel einer „Kreativen Stadt “ – ein Begriff, den der US- amerikanische Ökonom Richard Florida 2005 in die internationale Diskussion um eine moderne Stadtentwicklung eingebracht hat – inzwischen explizite Leitlinie geworden, teilweise ausdrücklich in Koalitionsvereinbarungen aufgenommen, bei unterschiedlichen Parteienkonstellationen, d.h.: ein offenbar konsensfähiges Oberziel für die Stadtentwicklung, gerade unter dem Aspekt der wirtschaftlichen Entwicklung. Der Stadt, die sich stolz documenta- Stadt nennt, und sich trotz offiziellen Scheiterns dennoch erfolgreich um den Titel einer Europäischen Kultur(haupt)stadt beworben hat, würde es m.E. sehr gut zu Gesicht stehen, sich in diese Städtegruppe einzureihen. Das konkrete Problem, das den Anlass zu diesem Brief bietet, könnte ein mehr als passender Einstieg in das Projekt „Kreative Stadt Kassel“ sein. Nachdem die Diskussion um die Zukunft des hier in Rede stehenden Areals inzwischen breit in der Öffentlichkeit geführt wird, erlaube ich mir, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, diesen Brief ebenfalls öffentlich zu machen. Nachdem Sie selber mehrfach bürgerschaftliches Engagement zur Lösung anstehender Probleme eingefordert haben, was wir z.B. mit unseren Veranstaltungen im Evangelischen Forum u.a. in der Reihe „Stadtforum“ aufgreifen, bitte ich Sie darum, das Thema Standortentwicklung Reiner – Dierichs – Platz/ Werner – Hilpert – Strasse auch im Magistrat aufzugreifen. Ich bin ganz sicher, dass Ihnen das sehr viele Kasseler und auswärtige Bürgerinnen und Bürger danken werden.

Mit freundlichen Grüßen

(Christian Kopetzki)

Stadtplaner

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Leserbrief (zur Veröffentlichung freigegeben)

Betreff: Kulturzentrum A.R.M.

Mit Bestürzung habe ich erfahren, dass das Kulturzentrum A.R.M. und alle

weiteren auf dem Grundstück angesiedelten Kulturräume durch den Verkauf an

einen Investor bedroht sind. Es ist mir ohnehin ein Rätsel, wie die

Bemühungen der Gruppe vor Ort, die die Räume dort seit vielen Jahren mit

Hilfe von überregionalen und internationalen Protagonisten vorbildlich

bespielen, so wenig Unterstützung aus den Reihen des städtischen Offiziellen

erhalten können. Nun aber ist Handeln geboten, wenn Kassel nicht sein

einziges freies Areal für Jugendkultur verlieren will. Denn was würde das

bedeuten? Kassel, das ohnehin ein schwieriges Pflaster für heute oft

orientierungslose Jungend und junge Erwachsene ist, das ohnehin sein

Augenmerk eher auf etablierte Strukturen, denn auf die so genannten

Randgruppen legt. Dieses Kassel würde einen Rückschlag erfahren, der in

seiner Wucht noch gar nicht abzusehen ist. Denn die Energie, die bislang auf

der Tanzfläche, im anregenden Gespräch und auch mal einer ordentlichen

Schlägerei am A.R.M. entladen und – das ist wichtig! – kanalisiert wurde,

wird sich fortan ungerichtet und unmotiviert lösen. Kassel wird in seiner

Trostlosigkeit noch trostloser sein. Stadtväter wie Familienväter werden

ihre Sorgenfalten nicht mehr aufsetzen müssen, sondern gemeißelt spazieren

führen. Vandalismus wird so arg um sich greifen, dass selbst die Vandalen

davon genervt sind. Es mag Ihnen liebe Kassler, Kasselaner und wie Sie alle

heißen, nicht so drastisch erscheinen, weil die Innensicht eines städtischen

Milieus so unbewegt und starr erscheint. Doch glauben Sie es, es geht noch

schlimmer. Dafür gibt es genügend internationale Beispiele. Und auch, wenn

Sie es sich nicht vorstellen können, das A.R.M. ist ein ganz wichtiges

Ventil und vor allem ein hochkarätiger Kulturort – doch von der

programmatischen und der bildungsrelevanten Komponente möchte ich an dieser

Stelle gar nicht erst beginnen. Das A.R.M. muss bleiben! Kämpfen Sie dafür!

Christopher Müller

Kulturmanager aus Hamburg

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Hallo Lieber ARMBlog!

Unter Schock musste ich diese Woche feststellen das “das Magische Dreieck” in Sachen Kultur und Ausgehstandort (A.R.M., Lolitar Bar & Galerie Loyal) in Kassel bedroht ist.

Das ist schon die zweite schlechte Nachricht (HR 3 setzt “der Ball ist Rund” ab ) in letzter Zeit, die ich aus meiner alten Heimat zuhören kriege.

Ich persönlich komme gebürtig aus Schwalmstadt und bin in Homberg (Efze) aufgewachsen und habe meine Jugend eben in diesen Bars in Kassel verbracht.

Aber seit 10 Jahren lebe ich nun in Hamburg und beteibe dort eine eigene Bar (KOMET Musik Bar Erichstrasse 11) auf St. Pauli.

Immer wenn ich in meiner Heimat war, besuchte ich auch diese Lokalitäten. Weil diese über die ganzen Jahre ihrer Linie treu geblieben sind und ein überdurchschnittliches Kulturelles Innovatives Programm für eine Region wie Nordhessen auf die Beine gebracht haben.

Ich habe auch immer mit dem Gedanken gespielt wieder in meine Heimat zurück zukehren. Aber wenn solche Instituionen verschwinden wird für mich dieser Gedanke immer unattraktiver.

Die Stadt Kassel sollte sich in dieser Sache Fragen lassen warum sie nicht die Kultur in ihrer Stadt auch an “normalen” Tagen schützt und nicht nur wenn alle paar Jahre für 100 Tage die Documenta ist.

Mit freundlichen Grüssen

Baster Ruebsam (St.Pauli)

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Von FU am Freitag, 17.04.2009 um 13:36 Uhr

Das wäre katastrophal

Diese Stadt bietet Menschen, die das Rentenalten noch nicht erreicht haben, ohnehin nicht viel.

Ohne A.R.M. und Lolita Bar würde bald kein Angebot für junge Menschen mehr existieren, dass den Anspruch diese Ortes (Kassel) eine Stadt zu sein, noch rechtfertigt. Es ist schockierend wie abgehängt Kassel jetzt schon ist. Kultur, Kunst und hochwertige Unterhaltung sind in anderen Städten selbstverständlich, hier aber unerwünscht. Wer sich nicht für Esoterik und betuliche Familienversanstaltungen interessiert ist gezwungen einen großen Teil seiner Freizeit in echten Städten zu verbringen, um geistig nicht zu verkümmern.

Kassel sollte sich schämen, den letzten Rest anspruchsvoller Kultur für ein junges Publikum auch noch zu vernichten!

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Von Mirko am Mittwoch, 15.04.2009 um 10:43 Uhr

Das wäre katastrophal

Ein Verkauf des Gebäudekomplexes und eine möglicherweise damit verbundene Schließung der dort vorhandenen Einrichtungen gliche einem Hammerschlag auf die Einwicklung der Jugend Kassels, sowie eines erheblichen Anteils an Kultur und Nachtleben, welche die Stadt Kassel beherbergt.

Eine Schließung der Einrichtungen hätte katastrophale Auswirkungen auf Kassels demographische Struktur. Vielen jungen Künstlern wird damit das Sprungbrett zum Erfolg verbaut und für viele junge Feiernde macht sich die Stadt somit mehr und mehr unattraktiv. Wacht mal auf da oben! Kultur besteht nicht nur aus Kunst und Äthetik in Theateraufführungen!

Das sieht der Stadt Kassel und ihren großen Machern wieder ähnlich. Ihr schimpft euch Kulturhauptstadt, aber haut in sämtlichen Bereichen daneben, die diesen Titel rechtfertigen! “Jugendkultur? Ist das überhaupt Kultur?”

Da wird weggeschaut, wenn sich die Jugendkultur in ihrem Todeskampf befindet, aber hinterher wird dann gejammert und geheult, wenn die Leute auf den Straßen rumhängen oder schlimmer noch, Kassel gänzlich fern bleiben.

“Wir haben ja unsere Documenta, das ist wahre Kultur!” Solange man an der Uni mal von gehört hat, ist es Kultur, ne?

Einfach nur engstirnig! Leute ihr peilt so garnichts!!!

Ihr schaufelt euch euer eigenes Grab! In die Jugend solltet ihr investieren, denn ohne die seid ihr garnichts, da hilft euch auch keine Documenta!!!

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Von Körbi am Sonntag, 12.04.2009 um 09:28 Uhr

Das wäre katastrophal !!! Zerstörung der Kassler Jugend – und Musikkultur !!!

Bin auch der Meinung das mit dem Verkauf des Geländes um die Lolita Bar, Kassel ein riesen Stück Kultur aus dem Herz gerissen wird.

Wo sollen alle die Künstler und Jugendlichen hin ???

Auf den Friedrichsplatz ??

Verstehe nicht das die Verandwortlichen der Stadt, sich dieser Sache nicht annehmemn. Dachte eigendlich KULTUR wird in Kassel groß geschrieben. Sieht wohl so aus, als kümmert sich man nur um KULTUR die der Stadt kurz viele Geld bringt, siehe Documenta (Besucher).

Aber geht es um eine Kulturstädte für Jugendliche und Künstler in Kassel die schon seit Jahren ihre Würzeln dort hat, werden die Augen verschlossen.

Da haben wir wieder das große Problem was Deutschland hat, es wird nur was gehtahn wenn der große Mann sieht das er Proviet machen kann.

Und der kleine Mann der sich für was einsetzt und versucht was auf zubauen in keinster Weise von der Stadt oder dem Land unterstüzt würd.

Die Frage is nur, wo für das am Ende hin ??

Das man nur noch KULTUR erleben kann wenn die Stadt großes Geld macht ???

Das kann nicht das Ziel einer Stadt sein die sich KULTURSTADT nennt.

Man sollte sich wirklich überlegen was mit diesem Gelände getahen wird.

Kultur is nun mal Kultur egal in welcher Art.

Also bin ich der Meinung das man diese auch unterstützten sollte, und nicht unter den Hammer kommen lassen sollte.

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Von Julia am Freitag, 10.04.2009 um 00:00 Uhr

Das wäre katastrophal

Ich wohne seit meiner Kindheit in Kassel. Habe hier mein Abitur gemacht und studiere hier. Seit nun mehr 8 Jahren muss ich erleben wie junge Leute fast schon fluchtartig diese Stadt verlassen. Es scheint als hätte diese Stadt jungen Bürgern keine grossen Perspektiven zu bieten. Die Lolita Bar, ARM & Co sind für mich eine der letzten Zufluchtsorte an denen ich das Gefühl habe mich in einer Stadt zu befinden und die mich an Kassel halten. Definitiv einer der wenigen Orte in Kassel an dem man keinen Einheitsbrei serviert kriegt sowohl gastronomisch als auch kulturell und einer der Orte an den viele Exilkasseler immer wieder zurückkehren. Das schliessen dieser Lokalitäten wäre fatal. Der Stadt würde ein lebendiger kreativer und authentischer Komplex flöten gehen. Ralph und Bob haben in den letzten 15 Jahren dieser Stadt soviel Leben eingehaucht, es ist an der Zeit, dass sich die Stadt für die beiden, für den Komplex an der Werner_Hilpert-Strasse und natürlich für die Jungen und Junggebliebenen einsetzt. Lieber Herr Bürgermeister, Sie können doch nicht tatenlos zu sehen wie Ihre Stadt ausstirbt. Werden Sie aktiv und zeigen Sie das Kassel nicht nur alle 5 Jahre Stadt sein kann.

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Von NouvelleVague am Donnerstag, 09.04.2009 um 23:36 Uhr

Das wäre katastrophal

Vielleicht gehöre ich mittlerweile nicht mehr zur Hauptzielgruppe der Lolita-Bar, dennoch habe ich während meines Studiums dort viele unvergessliche Abende/Nächte verbracht. Es wäre ein Drama für Kassel, wenn zukünftige Generationen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht mehr die Möglichkeit hätten, dort das Kasseler Nachtleben von seiner innovativsten Seite zu erleben. Lolita-Bar, A.R.M. und Galerie Loyal sind einzigartig und müssen unbedingt erhalten bleiben! Leider mussten wir in den letzten Jahren ja nun schon das traurige Ende von so manch einer guten Location erleben, ich denke dabei z.B. an das Hotel Reiss (heute beinahe eine Ruine) oder die Barracuda-Bar am Aue-Stadion (heute leerstehend). Meiner Meinung nach ist an dieser Stelle eindeutig auch die Stadt Kassel gefragt. Es muss eine vernünftige Lösung gefunden werden, um diesen Teil lokaler Kultur zu erhalten. Die Lolita-Bar & Co. machen Kassel ein ganzes Stück lebens- und liebenswerter, nicht nur für die Bewohner der Stadt. Schließlich hat diese Location einen sehr guten Ruf weit über die Grenzen Kassels hinaus!

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Von atilla am Donnerstag, 09.04.2009 um 14:15 Uhr

Das wäre katastrophal

Von der Lolita-Bar habe ich erstemals 1998 gehört. Das war bevor ich nach Kassel gezogen bin. Seitdem ich diese Stadt bewohne, hatt das Komplex aus Lolita-Bar, A.R.M., Biergarten Bomber Harris und das Cafe Monanova entscheident mein Wohlbefinden in dieser Stadt gesteigert und meine Identität mit dieser Gemeinde gefördert. Kassel verliert Eindeutig einen Komunalen-Identitätsanker für junge Erwachsene. Ein unwiederkehrbarer Verlust ohne Alternativen!

Viele meiner Gäste, wurden auch zu Gästen der Lolita-Bar. Hier konnte ich meinen Gästen immer ein gutes Stück Kassel und nette Eingeborene präsentieren.

Leider ist auch in diesem Fall der Eigentümer berechtigt das Ganze seinem Profit unterzuordnen.

Also, für den weiteren Prozess: Viel Glück für Uns in Kassel und diesmal bitte “Pepole over Profit”!!

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Von Burli am Donnerstag, 09.04.2009 um 13:29 Uhr

Das wäre katastrophal

Was ist denn “ein rätselhafter Interessent”?

Entweder ist es ein Unbekannter oder es ist ein namentlich Bekannter der Rätsel aufwirft.

Zur Pächtersituation:

Wenn das Dingen gut läuft sollten diese überlegen, ob der Pachtpreis nicht in einen Kauf investiert werden sollte. Wenn allerdings der Zustand der Immobilie eine hohe Investition erfordert sollte sich die öffentliche Hand zurückhalten.

Und die Pächter sind vermutlich überfordert.

Konsequenz:

Wer für den Erhalt ist, sollte sammeln gehen.

Da könnten doch die 10 – 12 000 Stammkunden als Anteilseigner auftreten. Z. B. je 200 € zeichnen.

Da wären dann mal locker 2 – 2,4 Millionen auf dem Tisch!

Oder akzeptieren das Fehler in der Vergangenheit eben den jetzigen Zustand verursacht haben.

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Von glencairn am Donnerstag, 09.04.2009 um 08:47 Uhr

Das wäre katastrophal

Aufregung pur:

Welches sind die Gründe für die Zwangsversteigerung. Dazu kommt es doch wohl erst, wenn Kredite nicht bedient werden, die jetzigen Eigentümer trotz der “herausragenden” Bedeutung für die Überlebensfähigkeit dieser Stadt es nicht schaffen, finanziell über die Runden zu kommen.

Der Ruf nach Politik heisst doch nichts anderes, das wieder andere die Suppe auszulöffeln haben, die nichts oder gar nichts mit diesen “wichtigen” Lokalitäten zu tun haben: Rentner, Familien etc..

In der Hauptstadt der Transferzahlungen gibt es genug subventionierte “Kultur”, oder woher bekommt der Herr “Friedericianum” seine Kohle?

Wenn die Kneipen nicht laufen, muss am Konzept wohl was falsch sein…

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Von Natter am Donnerstag, 09.04.2009 um 12:47 Uhr

Re: Das wäre katastrophal

Das wäre katastrophal

Wenn Arm und Co. sogut laufen dann müssten die beiden Pächter doch auch Gewinne erwirtschaften. Dann sollte es den Pächtern doch auch möglich sein das Grundstück zu kaufen!?

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Von arts am Donnerstag, 09.04.2009 um 14:32 Uhr

Re: Das wäre katastrophal

@Natter und Burli

Da sind ja die wahren Geschäftsleute am Start. Schon mal 260.000 nach Steuern neben den laufenden Kosten erwirtschaftet? Mit Sicherheit nicht, sonst kämen hier nicht so lächerliche Vorschläge.

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Von Burli am Donnerstag, 09.04.2009 um 14:50 Uhr

Re: @Natter und Burli

Das wäre katastrophal

Nicht richtig gelesen: An Stelle der Pacht = Teil der Kosten oder Anteile ?

Ist doch nur der Versuch zu zeigen, dass es andere Möglichkeiten geben könnt

Auf dem Weg der Anteilscheine sind schon andere Projekte gerettet worden.

Ansonsten : Warum sollte man öffentliche Gelder investieren wenn die, die sie erhalten selbst sagen dass neben den erwirtschafteten Geldern nix übrig bleibt ?

Als Argument zählt doch dann nur : Das Staatstheater, alle möglichen Zuschussbetriebe und dann bleibt die Frage : Ist das im Sinne Kassels?

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Von TheChris am Donnerstag, 09.04.2009 um 10:23 Uhr

Re: Das wäre katastrophal

Das wäre katastrophal

das ist ja lächerlich , das ist nen Politikum weil die Leute die dort verkehren nicht zu der Promines der Stadt gehören .

Genauso wie die Nacht lasst ihr uns alle fallen (

Wir mögen das Ambiente dort

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Von sam am Donnerstag, 09.04.2009 um 10:21 Uhr

Re: Das wäre katastrophal

Das wäre katastrophal

Das freut mich!hoffe das dieser umschlagplatz für drogen nun endlich zu macht!den das bringt das Arm und co leider auch mit sich! gewalt und drogen…

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Von arts am Donnerstag, 09.04.2009 um 10:52 Uhr

Re: Das wäre katastrophal

Das wäre katastrophal

Woher wissen Sie das? Kaufen Sie dort Drogen, schlagen Sie sich etwa auch noch dort? Leute gibt es….

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Von leser am Donnerstag, 09.04.2009 um 10:13 Uhr

Re: Das wäre katastrophal

Das wäre katastrophal

@ glencairn lesen hilft!

nicht die Pächter haben die schulden verursacht sondern der Besitzer!

wie aus dem obigen Artikel zu ersehen ist läuft der laden sehr gut. Der Besitzer dem wie aus anderen Artikeln zum Thema ersichtlich ist fast der ganze Gebäudeblock gehört hat sich verzockt .

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Von arts am Donnerstag, 09.04.2009 um 10:06 Uhr

Re: Das wäre katastrophal

Das wäre katastrophal

Leider nichts verstanden und auch nicht richtig gelesen, aber auch mal was sagen wollen, gell?

Der Eigentümer des Grundstücks ist insolvent, nicht die Pächter (Betreiber). Viele Veranstaltungen dort sind gut besucht, da wirtschaftet keiner falsch. Das nächste Mal eventuell erst die eigene Ahnungslosigkeit beseitigen, bevor man mitdiskutiert.

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Von Quadrato am Freitag, 10.04.2009 um 00:12 Uhr

Re: Das wäre katastrophal

Mal abwarten

Verkauft ist das Eine, aber ob die Lolita-Bar dann wirklich weichen müsste, das Andere. Was sollte ein neuer Besitzer Schlaueres mit dem Areal anfangen, als es – wie gehabt – weiterhin an Raabe & Co. zu verpachten? Welche andere Nutzung käme aktuell für das Areal in Frage?

Ich empfinde es als Panikmache, einem vermeindlichen neuen Besitzer destruktive Absichten zu unterstellen…

Und warum nicht “Lolita-Aktien” an die Stammgäste verkaufen, um das Areal selbst zu erwerben? 260.000 EUR sollten zu stemmen sein, oder nicht?

Also mal abwarten – und solange Zäpfle trinken…

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Von Sonja am Mittwoch, 08.04.2009 um 14:48 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

Es kann nicht sein das der einzige Bunte und schöne Fleck in diesem schon so tristen und grauen Kassel nun auch noch verschwinden soll.

Wie kann die Stadtverwaltung, wie kann unser OB Herr Hilgen so etwas zulassen!!!

Es kann nun wirklich nicht im Interesse der Stadt Kassel sein das ein so lebendiger und schöner Ort für Kultur, für Musiker, für Jung und Alt uns hier in Kassel nun auch noch genommen werden soll!

ES WIRD ZEIT…

das Ralph Raabe und Dirk Wachholder Unterstützung erfahren und die Möglichkeit bekommen ihre tollen Konzepte und Ideen in die Tat umzusetzen!!!

ES WIRD ZEIT…

das OB Hilgen seine Unterstützung anbietet für diesen wunderschönen Fleck in Kassel, das er etwas tut um dieses „Kulturerbe von Kassel“ zu schützen!!!

Herr Oberbürgermeister: Machen Sie die Augen auf, dies ist eine der schönsten Anlaufstellen für alle Generationen hier in Kassel. Helfen Sie !!

Sollte man Euch (Ralph Raabe und Dirk Wachholder) auf irgendeine Art und Weise unterstützen können, macht einen Aufruf…ich bin dabei! Und ich denke das ihr auch von anderen mit sehr viel Unterstützung rechnen könnt!!!

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Von thomas am Mittwoch, 08.04.2009 um 14:32 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

der strippel strippelt sich schnell aus dem staub und ist wahrscheinlich auch gar nicht der drahtzieher. was er hinterlässt, werden wir alle in den nächsten jahren erleben – öde, stillstand und depression. dann wird noch die documenta abgeschafft und das ziel wäre erreicht – die wüste lob nor in nordhessen, allerdings gänzlich ohne ein körnchen salz. alles dreht sich mal wieder um die kohle.

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Von karoline am Mittwoch, 08.04.2009 um 13:23 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

die Lolita bar und das a.r.m. sind unersätzlich. ich kann nicht nachvollziehen das die stadt kassel sich nicht dafür einsetzt diese insitution zu erhalten!

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Von Annie am Mittwoch, 08.04.2009 um 12:56 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

Wenn ich über das mögliche Ende von ARM, Loli & Co. nachdenke, treibt es mir die Tränen in die Augen.. Offensichtlich sind doch alle derselben Meinung: die Lokalitäten MÜSSEN bleiben, um einer völligen Verarmung des Kasseler Kultur- und Nachtlebens entgegenzuwirken!!! Der Charme und das Flair sind einfach unvergleichlich und das Publikum authentisch. So auch von mir der Appell an Herrn Strippel und / oder die Eurohypo und vor allem der Stadt Kassel: bitte, bitte lasst die Läden am Leben und uns unsere Fluchtmöglichkeit aus der Tristesse des übrigen Kasseler Nachtlebens!!!

@Ralph und Dirk: Ich drücke Euch die Daumen und auch alles andere, unseren liebgewonnenen Spaßtempel erhalten zu können! :-) Bin zu jeder Art der Unterstützung gerne bereit!

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Von Domenic am Mittwoch, 08.04.2009 um 12:49 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

warum geht die bank mit ihrer forderung nicht runter? das gutachten ist doch schon fast 3 jahre alt und der wert von 500.000€ damit bestimmt nicht mehr aktuell…spätestens jetzt zumindest.

da sollte es doch möglich sein einen kompromiss zu finden.

und mehr als genug leute die das eck kennen und lieben gibt es.

ARM & Lolita Bar MÜSSEN erhalten bleiben!!! sonst is kassel ja echt nur noch tot…

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Von Casselfornia am Mittwoch, 08.04.2009 um 12:28 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

Die Lolita-Bar war in den vergangenen fünfzehn das einzige wirkliche Highlight im Kasseler Nachtleben. Sollte sie wirklich geschlossen werden wäre es eine absolute Katastrophe für die städtische Jugendkultur und für das Nachtleben allgemein! Das geniale Konzept von Lolita-Bar, ARM und Galerie Loyal kann nur auf diesem Gelände und in diesen Räumlichkeiten funktionieren, deshalb halte ich einen simplen „Umzug“ für nicht sehr erfolgsversprechend! Davon abgesehen sind die Lolita-Bar & Co. eine große Bereicherung für dieses sonst so triste Viertel. Eine Schließung würde den Verfall noch mehr beschleunigen. Kassel würde noch ein wenig mehr Provinz werden, den letzten Rest an urbanen Flair endgültig verlieren! Naja, vielleicht sollten wir drüber nachdenken noch eine neue Großraumdisko zu bauen, vielleicht an der Autobahn A5. Da gibt’s noch keine! Ich werde die Lolita-Bar und im Sommer den Bomber-Harris-Garden (bei schönem Flugwetter) jedenfalls sehr vermissen und stehe vor dem Problem nun absolut nicht mehr zu wissen, wo man in dieser sogenannten „Stadt“ überhaupt noch hingehen kann! Irgendwer muss etwas unternehmen! Warum greift die Stadt Kassel nicht ein?! Wollt ihr denn wirklich, dass diese einzigartige wunderbare Location verloren geht?!

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Von lukas am Mittwoch, 08.04.2009 um 11:47 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

das ist eine frechheit was die bank da abzieht.das arm etc. muss bleiben wo es ist.

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Von Dr. Stracke am Mittwoch, 08.04.2009 um 11:21 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

Die Befürchtung der Lolita Betreiber und ihrer Gäste, dass nach dem Auftritt des ominösen Herrn Rippel die Lichter ausgehen könnten, ist absolut berechtigt. Schade wärs. Sehr schade sogar!

Als Berliner, der von Zeit zu Zeit einen Abstecher in die alte Heimat macht, ist es mir jedes mal eine große Freunde zu sehen, was mit viel Kreativität und Herzblut auf dem Gelände entstanden ist. Eine echte Perle der Kultur und Abendunterhaltung, die im Vergleich mit Clubs und Bars in Großstädten locker mithalten kann.

Über den wahren Grund des schnellen Abgangs von Herrn Strippel kann ja leider nur spekuliert werden. Um den Lolita-Betreibern und ihren Gästen etwas Sicherheit und vielleicht auch eine Perspektive zu geben zu geben, hätte ich da eine Bitte: Erde an Strippel, bitte melden!

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Von Fish am Mittwoch, 08.04.2009 um 10:26 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

Oha, ich kann mich den Worten Herrn Wolfes nur anschliessen. Ohne diesen Standort, geht ein großer freier Teil der Kulturszene flöten. Kaum ein Ort in Kassel ist so fühlbar wie Lolita-Bar, A.R.M und co.Ein Ort wo Kultur quasi wohnt, ein Gesundbrunnen der Kultuer usw. Die Frage ist nur, was tut die Stadt? Kann Sie überhaupt was machen? Kassel stellt sich gerne mit dem Kulturstempel ins Rampenlicht, doch was ich seit Jahren beobachte, so wird immer wieder, den Menschen ein Stein in den Weg gelegt, welche es überhaupt ermöglichen das Kunst und Kultur reifen , wachsen und entstehen können. Die Liste ist in den letzten Jahren doch recht lang geworden.Stammheim, Hotel Reis, Baracuda Bar und nun trifft es auch noch das Herzstück , die Lolita Bar. Ich wünsche Bobby und Ralle das sie das unmögliche doch schaffen und dieser Standort Kassel erhalten bleibt.Es kann nur wieder einmal heissen: Fight for your right!!!

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Von He-Man am Mittwoch, 08.04.2009 um 08:54 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

Lolli-Bar, Galerie, ARM und wie Sie alle heißen dürfen einfach nicht verschwinden. So viele schönen Abende und Erinnerungen…Auch wenn ich nicht mehr oft den Weg dorthin finde (man wird ja auch älter) so ist es trotzdem noch einer der wenigen, wenn nicht sogar der Einzige Ort wo man in Kassel gescheit Spaß haben kann. Die Location ansich ist einfach eizigartig und mit einem unverwechselbarem Ambiente. Ist zu hoffen, dass dieser Herr Strippel schon mal das ein oder andere mal einen Abend dort verbrachte hat ,)

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Von Philipp Sälzer am Mittwoch, 08.04.2009 um 08:15 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

Ich kann und will es einfach nicht glauben! Ich habe 5 Jahre im A.R.M und der Lolita Bar gearbeitet und durfte sowohl kulturelle als auch musikalische Höhepunkte noch und nöcher mitnemen. Was dort für die jungen Bewohner der Stadt Kassel und Umgebeung aufgebaut wurde, wird sogar in Hambrug und Berlin von Jungendlichen gekannt und bewundert. Lasst uns bitte die letzte Bastion gegen Einöde, Langeweile und Eintönigkeit, sowohl im Nachtleben als auch im kulturellen Bereich. Ich kenn Kassel nicht ohne A.R.M und Lolita Bar und Bitte gebt anderen Jugendlichen auch die Chance, dieses in 5 Jahren sagen zu können.

Wiwr brauchen Euch Ralph & Bob, A.R.M & Lolita Bar

HHHHHIIIIIILLLLLLLLFFFFFFEEEEEEE

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Von Rein Wolfs am Mittwoch, 08.04.2009 um 00:06 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

Ohne Lolita, ARM, Galerie Loyal und Co würde in Kassel ein gewaltiges kulturelles Defizit entstehen. Dann wird es auch für uns, als Kunsthalle Fridericianum, immer einsamer an der kulturellen Front. Die W-Hilpert-Str wird von Raabe und Co am Leben gehalten. Ein Aus dieser vitalen Struktur würde einem Aus für die zukunftsorientierte Kultur in Kassel nahe kommen und würde damit das HB-Quartier noch unsichtbarer machen.

Es grüßt, besorgt, der Künstlerische Leiter der Kunsthalle Fridericianum.

Von steffi am Freitag, 10.04.2009 um 13:06 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Was für ein Verlust!

Der Student, als nachtaktives Wesen, findet in Kassel nur ein verhältnismäßig dünnes Nightlife-Angebot. Ein Lichtblick sind hier eindeutig Lollibar und Co., was sich schon in den hohen Besucherzahlen widerspiegelt! Kassel würde durch die Zwangsschließung viel Charme und Attraktivität als Studienort verlieren. Die Vorstellung, zum Feiern die Großstadt zu verlassen und auf Festivalitäten im weiteren Umland auszuweichen ist absurd, könnte in Kassel aber bald schon Realität werden! Lieber Oberbürgermeister, lassen Sie es bitte nicht soweit kommen!

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Von Johannes “Zett” am Donnerstag, 09.04.2009 um 19:26 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Wie die meisten meiner Freunde, die ich noch aus Schulzeiten in Kassel kenne, bin ich schockiert über das drohende aus für ARM, Lolli-Bar, etc. Es wurde schon mehrfach betont, aber es kann nicht oft genug gesagt werden:

Es gibt nichts Vergleichbares in Kassel und Umgebung. Die verschiedenen Locations haben Bekanntheit deutschlandweit. Sie tragen positiv zum Image der Stadt insgesamt bei und ich denke es ist nicht übertrieben zu sagen, dass das Angbot dort die Lebensqualität insbesondere für die jüngeren Generationen in Kassel deutlich erhöht. Ich habe dort diverse Konzerte gesehen, an einem Anti-Aids-Werbefilm mitgewirkt und ein Freund hat dort ein Musikvideo produziert. Es ist also in der Tat viel mehr als eine Ansammlung gastronomischer Betriebe. Dort werden kreative Projekte geschaffen und präsentiert. Wenn Kassel als Stadt für junge Menschen attraktiv bleiben will, müssen ARM und Lolita-Bar fortbestehen. Ich kann mir Kassel ohne die besagten Einrichtungen nicht vorstellen. Es wäre ein großer Verlust für meine Heimatstadt!

-Johannes “Zett”-

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Von (((vroom))) am Donnerstag, 09.04.2009 um 14:43 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Das einzige was der kulturinteressierte Frankfurter von Kassel kennt, sind neben der Dokumenta, Lolita Bar und A.R.M. Wäre schlimm, wenn nur noch die alle Jubeljahre stattfindende Dokumenta übrigbleiben würde.

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Von skuril am Donnerstag, 09.04.2009 um 10:47 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

So lasch und schon garnicht so doof wie gemeinhin angenommen sind unsere jungen Leute nicht. Viel stellen sie seit Jahren vor dem Kopfbahnhof auf die Beine. Aber im tradierten Kassel zählt sie nicht viel, die Jugendszene rund um den Hauptbahnhof. Warum ist das so? Ganz einfach, weil es das Stadtsäckel bisher wenig kostete. Deshalb scheint es vielen auch nichts wert, was die lebendige Kultur dort ausdrückt. Ohne Hilfe wird die mit dem Ort jetzt verspekuliert. Bemerken das unsere Schnarchnasen im Rathaus!? Bevor es zu spät ist?

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Von laser am Mittwoch, 08.04.2009 um 22:37 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Ich möchte eine Sache noch einmal mehr betonen,

dieser Ort ist kein einfacher gastronomischer Betrieb, keine einfache Discothek, an der man am Wochenende nur tanzen und trinken geht, wie man es überall findet.

Diesen Ort kann man absolut nicht vergleichen mit einer solchen Institution.

Den Anspruch, den es hier gibt und der auch verlangt wird, ist weit größer, man kann es am Publikum sehen. Z.B. zur letzten Documenta gab es ein umfassendes Begleitprogramm mit Ausstellungen, Performances, etc.

Gab es jemals sonst so etwas im Kasseler Gastronomiebetrieb?

Das schöne daran ist, das es nicht nur zur Documenta Zeit so ist, wie sonst überall in Kassel, wo man sich mal eben zur Künstlermetropole kürt und sonst nichts damit zu tun hat, nein, hier passiert das andauernd!

Diese Menschen suchen den Austausch – einen frischen Wind. Man kann hier selbst mitmachen, wenn man Lust verspürt. Darauf muß man in Kassel stolz sein.

Das sollte mal endlich von der städtischen Seite her anerkannt werden – nach dem Motto: “Hamme! Brumme! Wumme!” (zu deutsch: “Haben wir! Brauchen wir! Wollen wir!”)

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Von stadt kind am Mittwoch, 08.04.2009 um 21:40 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Wenn diese kleine Oase nicht mehr gibt… ich frage mich manchmal, was Kassel noch alles verloren gehen muss,bis es hier niemanden mehr hält.Wenn arm und co nicht mehr sind,dann wird ein großer Teil unserer Jugend entweder Kassel verlassen oder total dem mainstream Leben verfallen,weil es einfach kein positives Beispiel mehr gibt.Ich persönlich komme nicht aus Kassel,habe aber die letzten 10 jahre dankbar die Angebote von arm u co angenommen, mich somit gut hier einleben können und einen Platz gefunden mit dem ich mich in dieser Stadt identifizieren kann,so wie es sicher sehr vielen jungen Menschen geht,die sich nicht mit Stillstand zufrieden geben!Also hoffe ich,dass es möglich ist zusammen einen schritt nach vorn zu machen um gemeinsam etwas in der Sache zu bewirken und zu zeigen,dass Kassel auch anders kann als nur abzuwarten.Es würde sich wirklich auszahlen!

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Von Thomas walliczek am Mittwoch, 08.04.2009 um 21:26 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

In den vielen jahren in denen ich in Kassel gelebt habe war die Lolitabar und das ARM immer wieder ein echtes highlight für mich und meine Gäste aus anderen Städten. Auch in meinen Stadtbüchern war Ralph Raabes kulturelles Engagement ein aüßerst gern gelesenes Stück “kultur Kassel” Dieses geschaffene Ensembel von verschiedenen Kultureinrichtungen untergehen zu lassen wäre ein schlag in das Gesicht eines jeden der sich für “junge Kultur” und die damit verbundenen jungen Menschen und Ihre Interessen einsetzt.

Bitte erhalten Sie eines der wichtigen kulturellen Aushängeschilder Kassels. Hier wird nämlich auch überregional gehandelt.Und die Ideen und Aktivitäten eines Ralph Raabes sind für Kassel als Standortvermarktung im Kulturellen Bereich ähnlich wichtig wie die eines Holger Schachs im Wirtschaftlichen Bereich.

Also bitte erhalten was erhaltenswert ist.

Thomas Walliczek

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Von jonnboy am Mittwoch, 08.04.2009 um 21:06 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Das ARM und die Lolita Bar sind hier in Kassel ein fester Bestandteil der Kultur und müssen dies auch bleiben!!!

Es gibt ganz einfach keine vergleichbare Einrichtung in dieser Stadt.

Ich persönlich kann mir, um ehrlich zu sein ein Kassel ohne ARM ganz und gar nicht vorstellen!!!

Herr Raabe hat es geschafft verschiedenste Angebote, seien es nun Kunst, Musik oder ganz einfach nur ein platz im Sommer in angenehmer ungezwungener Atmosphäre an einem einzigen Ort zu etablieren!!!

Wir haben die fast schon die Pflicht diesen Ort der Begegnung zu Erhalten!!!!!!

Das ARM darf nicht verschwinden!!!!!

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Von Alexandra am Mittwoch, 08.04.2009 um 20:46 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Ich kenne die Herren Wachholder und Raabe schon seitdem sie in der Gastronomie tätig sind und es war immer deren Anliegen, Leuten, die nicht auf „Mainstream“ stehen Orte des Ausgehens anzubieten. Als die beiden damals das Areal am Bahnhof anmieteten eröffneten sich den Gästen ganz neue Dimensionen. Mit viel Herzblut und Liebe zum Detail wurden die Räumlichkeiten renoviert und gestaltet.

In den darauffolgenden Jahren waren die Lokalitäten Bar, Cafe und ARM meine Ausgehorte des Vertrauens. Meine musikalische Sozialisation wurde durch das Konzertangebot und Veranstaltungen wie „Soularium“ intensiv geprägt. Unvergessen bleiben die „Box-Battle“ Mutter/Lolita, ARM oder der großartige „hula-hoop-contest“. Ich bin immer sehr stolz darauf, über diese Events berichten zu können und froh, dass ich dabei gewesen bin. Auch wenn ich nicht zu der heutigen potentiellen Zielgruppe von Lolita, ARM und Co. gehöre, gehe ich immer noch gern dorthin. Es ist mir wichtig, dass der Standort für die jungen Leute, für mich, meine Freunde und Bekannten erhalten bleibt. Nicht zuletzt sind hier mit den Herren Wachholder und Raabe Leute am Werk, denen Kassels Ausgehkulturlandschaft am Herzen liegt, die sich immer wieder Neues einfallen lassen, Ideale besitzen und deren Ideenreichtum nicht erschöpft ist. Dieses Potenzial sollte die Stadt erkennen und nutzen.

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Von punkt am Mittwoch, 08.04.2009 um 19:06 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

da steht auf dem ortschild “documenta stadt”, diese documenta stadt hat sich als kulturhauptstadt beworben, überall plakate welche mir die kulturellen vorzüge dieser stadt und besonders der einmaligen “mhk” (was nicht etwa müllheitzkraftwerk sondern tatsächlich museums landschaft hessen kassel bedeutet) schmackhaft machen sollen, nur leider schmecken mir diese vorzüge nicht, da ich noch nicht ein entsprechendes alter erreicht habe. diese art von kultur wird gefördert (zu recht), diese förderung schreibt sich kassel auf die fahnen, doch wie steht es um die bedürfnisse der jungen menschen deren interesse abseits von den zahlreichen 2qm kneipen oder massentauglichen grossraum dissen mit go go tänzerinnen liegen?

die salzmann factory existiert in ihrer alten form nicht mehr, die skateanlage der hall of fame stand auf der kippe, hotel reiss gibts nicht mehr….

der lolita bar komplex ist einer der wenigen wenn nicht der einzige freiraum in dem junge leute für junge leute agieren können, sei es im bereich kunst oder musik. es ist ein einmaliger raum in dem menschen aller hautfarben und konfessionen vorurteilsfrei aufeinander treffen (können). es ist ein einmalger raum für jugendsubkultur in kassel. sollte dieser raum genommen werden, wird kassel ein original genommen welches nicht zu ersetzen ist. dies MUSS unbedingt verhindert werden….

ich hoffe das beste….

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Von Klaus am Mittwoch, 08.04.2009 um 17:39 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Die Leistungen von Ralph und Bob im kulturellen Bereich sind aller Ehren wert und können den beiden nicht hoch genug angerechnet werden. Hier ist, auch über die Region hinaus,was einmaliges entstanden. Das Ganze wird von den beiden bereits über einen enormen Zeitraum auf hohem Niveau betrieben. Obwohl mein Alter mittlerweile über dem des Zielpublikums liegt, besuche ich die Lokalitäten immer noch sehr gerne. Das Anliegen findet in allen Punkten meine Unterstützung, da ich in einer Stadt leben möchte, die auch in den 5 Jahren zwischen den dokumentas kulturell was außergewöhnliches zu bieten hat. Ich würde es begrüßen, wenn die Stadt Kassel endlich mal die Initiative pro A.R.M, Lolita Bar 6 Co. ergreifen würde. Das Geld wäre gut in Kassels Zukunft investiert und der OB könnte Weitsicht zeigen, indem er eine Sache fördert, die jungen Menschen sehr am Herzen liegt. Und nicht vergessen, auch die sind Wähler und Steuerzahler!

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Von Annie am Mittwoch, 08.04.2009 um 15:23 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Ich kann mich der Meinung sämtlicher Vorredner natürlich (!!!) nur anschließen! Es wäre ein wirklich katastrophaler Fehler dieses Quartier aufzugeben und ein immenser Verlust für die Jugend- und junge Erwachsenenkultur. ARM, Lolita & Co. sind einzigartige Treffpunkte, wo man gleichgesinnte Menschen mit Herz und Verstand treffen kann. Es gibt schon zuviele sterile Lokalitäten, die von Anonymität und Statusdenken geprägt sind. Und was wird aus jungen Künstlern und Musikern aus Kassel und Umgebung? Ein Mangel an Auftritts-, Ausstellungs- und Entfaltungsmöglichkeiten wird schon lange beklagt und nun soll auch noch diese Örtlichkeit weichen?? Bitte nicht!!! Lieber Herr Oberbürgermeister, helfen Sie, unsere liebgewonnene Kulturstätte zu retten!

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Von Minnie am Mittwoch, 08.04.2009 um 15:03 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Spekulanten, Finger weg von der Werner-Hilpert-Straße! Hier ist meiner Meinung nach Kassels wichtigste kulturelle Schnittmenge beheimatet, ein Kleinod der Konzert- und Ausgehszene und einer der schönsten Biergärten Kassels! Dieser bewahrenswerte Fleck

in der ohnehin schon schlecht gestellten Kasseler Kneipenszene darf nicht verschwinden!

Ich rufe alle auf, hier Ihre Stimme FÜR Lolita-Bar und A.R.M. zu erheben, damit das Besondere in Kassel erhalten bleibt und nicht nur der Einheitsbrei von Großraumdiskotheken

übrig bleibt. Man erinnere sich nur an den letzten Documenta-Sommer, in dem die Lolita-Bar/das A.R.M. mit dem dazugehörigen Biergarten begeistert von Kasselbesuchern aus aller

Welt frequentiert wurde!

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Von Anna am Mittwoch, 08.04.2009 um 14:44 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Wenn man nach Kassel reinfährt wird man von gelben Schildern empfangen, auf denen stolz steht “documenta stadt kassel”.

Soll diese Stadt aber wirklich nur alle 5 Jahre zur documenta eine Stadt der Kultur, der Kunst, der Musik, des jugendlich-seins, des Austauschens sein?!

Ich denke nein, ich denke “documenta stadt kassel” sollte mehr beinhalten. So zum Beispiel, daß man darauf bauen kann eine der besten BArs, Cafés und Discos weit und breit zu besuchen.

Wo wären denn die Alternativen?

Es wäre ein Unding, wenn die Stadt einfach zusehen und gar kassieren würde …

Los Herr Hilgen, tun Sie was!!!

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Von lollipop am Mittwoch, 08.04.2009 um 13:56 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

also wenn ihr kasseler stadtlappen das schöne, schöne, schöne arm, lolli & co zum scheitern verurteilt, dann versprech ich euch, dass ich nie, nie, niemals wieder meinen arsch nach kassel bewegen werden. ich habe gerne in ks gelebt und habe die meiste meiner freien we-zeit in der bar verbracht. wenn jetzt der gesamte standpkt. nicht mehr existieren soll, weil ihr kasseler stadtlappen geil auf läppige 260.000,00 eus sind, dann frag ich mich: wo sind überall die intelektuellen der stadt, die stolz auf ihre jugendkultur sind und versuchen alles mögliche zu tun, damit der zwangsversteigerung endlich ein ende bereitet wird ihr kulturbanausen ? und sowas nennt sich documentastadt. ich schäme mich in grund und boden ein ehemaliger und ich betone ehemaliger bewohner dieser schönen fuldastadt gewesen zu sein. und werter herr bürgermeister… wenn sie der jetzigen jugend das alles wegnehmen möchten, können sie ihren arsch verwetten, dass in zukunft alles den bach hinuntergeht. danke und tschüss.

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Von Malo am Mittwoch, 08.04.2009 um 12:05 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Teil 2:

Aber liebe Stadt, wie sollen sich denn Unternehmungen in Kassel ansiedeln wenn die Stadt keine Attraktion mehr zu bieten hat, da es eben für die jüngeren Generationen keine Anlaufstellen mehr gibt, oder ist es das Ziel, Unternehmungen die sich hier ansiedeln könnten, mit Menschen zu besetzen die schon weit über die 40 hinausgehen??? Liebe Stadt, bitte lasst uns dieses kleine Stückchen Land doch erhalten, bzw. vielmehr sollte man mal über Konsequenzen nachdenken die damit verbunden wären.

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Von Malo am Mittwoch, 08.04.2009 um 12:04 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Teil 1:

Sieht man dem Tatbestand ins Auge, dass Kassel 1998 über rund 220.000 Einwohner verfügte, wir mittlerweile bei der traurigen Zahl von 175.000 EW angelangt sind, dann tut sich mir die Frage auf was die Stadt nun unternehmen möchte um einem traurigen Untergang Kassels Nachfahren zu entgehen. Mit einer Umstrukturierung, die evtl. eintreffen könnte, sollte das Grundstück der Werner Hilpert Straße nicht mehr in seiner jetzigen Form vorzufinden sein, würde wieder einmal ein Einschnitt in die jüngere Kultur Kassels vorgenommen werden. Für Kassel ist diese Location mehr als nur essentiell, um dem Mainstream zu entfliehen den Kassel nur noch zu bieten hat.

Wie viel Ambivalenz muss die Stadt, die sich als Kunststätte schimpft noch aufweisen?

Künstler und junge oder alte individuelle werden sich wohl kaum in Kassels Systemgastronomie niederlassen um kreative Ideen oder Meinungen auszutauschen, da vollkommen egal ist wo man hingeht, da eh alles das Gleiche ist. Die Stadt wird bald nur noch aus KIK Märkten, H&M etc. bestehen. So wie kleinen Boutiquen Steine in den Weg gelegt werden, so auch ebenfalls in allen anderen Segmenten, denn womöglich kann man damit nichts verdienen. So z.b. auch die Gewerbesteuer, die in Kassel höher ist als in allen anderen Deutschen Städten. Rechtfertigt wird dies mit dem „Super-Wirtschafts-Standort“ Kassels, als Mitte von Deutschland.

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Von duna am Mittwoch, 08.04.2009 um 10:26 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Kassel hat für Jugendliche nicht viel zu bieten, aber das Arm und den Komplex drumherum zu verlieren, wäre katastrophal.

Zum einen ginge ein Stück Kultur verloren, denn hier trafen sich Künstler unterschiedlichster Richtungen zusammen, um sich verwirklichen zu können. Zum anderen, war der Komplex eine Anlaufstelle für junge Leute, um die Restwoche gemächlich abklingen zu lassen. Verkauft man nun das ARM, Lolita-Bar und Co. , geht ein Stück der Attraktivität Kassels, für junge Leute verloren und man kann sich fragen, was junge Leute noch in Kassel hält?!

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Von Christoph Blase am Mittwoch, 08.04.2009 um 02:34 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Was für Arnold Bode in den 60er Jahren das Da Bruno war, ist seit den 90er Jahren für die internationale Kunstszene die Lolita-Bar, der einzige Ort in Kassel, an dem man sich zwischen Berlin und New York oder sonst wo per SMS für übermorgen verabreden kann.

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Von Rein Wolfs am Mittwoch, 08.04.2009 um 00:01 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Ohne Lolita, ARM, Galerie Loyal und Co würde in Kassel ein gewaltiges kulturelles Defizit entstehen. Dann wird es auch für uns, als Kunsthalle Fridericianum, immer einsamer an der kulturellen Front. Die W-Hilpert-Str wird von Raabe und Co am Leben gehalten. Ein Aus dieser vitalen Struktur würde einem Aus für die zukunftsorientierte Kultur in Kassel nahe kommen und würde damit das HB-Quartier noch unsichtbarer machen.

Es grüßt, besorgt, der Künstlerische Leiter der Kunsthalle Fridericianum.

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Von Daniel am Dienstag, 07.04.2009 um 13:33 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Orte wie diese sind es, die Kassel zur Kulturhauptstadt der Herzen machen. Unersetzbar…

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Von Friedemann Roller am Dienstag, 07.04.2009 um 07:46 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Ein Ende des ARM wäre ein herber Verlust für Kassels Kulturszene.

Als belebender Faktor für das Quartier rund um den Kulturbahnhof ist das ARM und die Lolita-Bar von ebenso hoher Bedeutung wie für das Gebäudeensemble selbst, das einen der wenigen authentischen Orte in der Kasseler Innenstadt darstellt.

Ein mutiges Konzept verdient Unterstützung!

Friedemann Roller, Architekt

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Von Sascha Forderung am Montag, 06.04.2009 um 23:52 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Als ehemaliger Betreiber des Kasseler Fahrradkurierdienstes City Express, ebenfalls Teil der urbanen Jugendsubkultur, kann ich mich dem Schreiben von Herrn Rabe nur ausdrücklich anschließen. Nach dem faktischen Ende der Kulturfabrik Salzmann ist hier das Handeln der Stadt und ihrer politischen Entscheider gefragt. Es geht hier nicht nur um einen einmaligen Teil des Kasseler Nachtlebens. Nach mittlerweile 16 Jahren geht es hier auch um das Weiterbestehen eines, insbesondere durch und wegen der Dokumenta über die Stadtgrenzen hinaus bekannten und wichtigen Kulturzentrums (innerhalb eines Kasseler Brennpunktes). Siehe hier auch Urban2

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Von Nora von der Decken am Montag, 06.04.2009 um 21:41 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Ich möchte mich diesem Schreiben in allen Punkten anschließen und würde meinerseits einen offenen Brief von Kasseler Künstlern initiieren wenn das helfen kann. Die Arbeit von Ralph Raabe und seinen Mitarbeitern ist für Kassel von hoher kultureller Bedeutung und jede Form der Unterstützung wert.

Nora von der Decken

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Von Scherfose am Mittwoch, 08.04.2009 um 19:03 Uhr

Re: Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Hallo, auch wir schließen uns ausdrücklich den Forderungen an diesen Ort der jungen Kultur in Kassel zu erhalten und die unermüdliche und immer wieder spannende Arbeit des Betreiberteams nicht durch Spekulanten kaputt zu machen. Hier ist ganz klar die Stadt gefordert ihren Beitrag für die Jugend zu leisten!!!!

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Von Sebastian Engel am Montag, 06.04.2009 um 22:42 Uhr

Re: Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Dem Brief und dem Kommentar kann ich mich nur anschließen.

Ich bin wirklich gespannt, ob sich im Rathaus hinsichtlich dieser Situation hoffentlich etwas bewegt und die “kulturverantworlichen” Politiker die sozio-kulturelle Bedeutung dieser Lokalität für die Stadt Kassel und ihre Menschen begreifen, tolerieren und akzeptieren!

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Von 100 Prozent Zustimmung am Montag, 06.04.2009 um 22:28 Uhr

Re: Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Dieser Ort ist für die Jugend der Stadt von nicht zu überschätzendem Wert. Es gibt in Stadt und Umland nichts ansatzweise vergleichbares. Die vielen Besucher, die Woche für Woche dorthin kommen, geben den Betreibern mehr als Recht. So eine Einrichtung darf nicht kaputt gehen!!

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Von Henner Stang am Freitag, 10.04.2009 um 13:09 Uhr

Das wäre katastrophal

Heute oft nur Ga-Ga, morgen dann schon Dada(ismus) -

Als einer der founding fathers & mothers des ARM Vereins seh ich die Zukunft Kassels in der Jugend und ihrer Kultur. So wie die Kultur in diese Stadt immer schon jung war, von Jerome über Hölderlin bis zu den Brüdern Grimm. Deshalb: Jugend Macht Kassel! Euer Housedoc von Stammheim und ARM sagt, Schneller Wohnen, Schöner Arbeiten, Gesünder Sterben – natürlich im ARM, auf meinem Lieblingseniorenspielplatz. Wo, wenn nicht hier, wer, wenn nicht wir.

Euer Housedoc Henner

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Von DjSticmatic am Freitag, 10.04.2009 um 11:21 Uhr

“katastrophal” triffts – Kassel droht der Kultur Kollaps

die drohende Schließung der Lokalitäten A.R.M., LolitaBar und der anliegenden Betriebe durch die Zwangsversteigerung der Immobilien ist kein Gerücht sondern die Nachricht gleicht derzeit einem Super-GAU für das kulturelle Dasein einer ganzen Stadt und besonders trifft es die Jugend.

Ich bin 23 Jahre alt, habe dieses Jahr Sylvester begonnen mir meine Ausbildung durch Aushilfsjobs und als DJ im A.R.M. zu verdienen, wo ich seit mehreren Jahren selber Stammgast bin. Nun befürchte ich nicht nur, meinen durchaus angenehmen Job zu verlieren, sondern ebenso einen wichtigen Treffpunkt, einen, auf den Verlass ist, wo man sich trifft, Wo sogar ein Stück zu Hause ist. Der “Arbeitskreis Rhytmussuchender Menschen” hat in der Regel ganzjährig Hochkonjunktur.

Unser Chef Ralf Raabe hat einen offenen Brief verfasst, in dem er die Lage deutlich macht, und ich hoffe z.Zt. nur, dass der neue Eigentümer sich offen zeigt und sich ein Herz für junge und lebendige Kultur fasst. Denn sowas wie ein “Nachtleben” findet man seit langem in Kassel nurnoch in der Werner-Hilpert-Straße. Mit der Schließung von Lolita Bar, ARM, etc. verliert die Stadt einen Großteil ihrer Gastronomie, kulturellem Potential und vor allem Attraktivität für Besucher.

liebe Grüße,

Dennis Noll aka DjSticmatic

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Von Leo am Freitag, 10.04.2009 um 10:12 Uhr

Das wäre katastrophal

Dass sich hierzulande die Stadtobermotze durchweg einen Dreck scheren um kulturelle Einrichtungen für junge Leute macht mich traurig – Armes Deutschland!

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Von Ein Kasseläner am Freitag, 10.04.2009 um 07:40 Uhr

Das wäre katastrophal

Lest mal hier, bei soviel prominenter Unterstützung braucht ihr euch doch keine Sorgen zu machen

http://www.golem.de/0904/66401.html

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Von Julia am Freitag, 10.04.2009 um 00:00 Uhr

Das wäre katastrophal

Ich wohne seit meiner Kindheit in Kassel. Habe hier mein Abitur gemacht und studiere hier. Seit nun mehr 8 Jahren muss ich erleben wie junge Leute fast schon fluchtartig diese Stadt verlassen. Es scheint als hätte diese Stadt jungen Bürgern keine grossen Perspektiven zu bieten. Die Lolita Bar, ARM & Co sind für mich eine der letzten Zufluchtsorte an denen ich das Gefühl habe mich in einer Stadt zu befinden und die mich an Kassel halten. Definitiv einer der wenigen Orte in Kassel an dem man keinen Einheitsbrei serviert kriegt sowohl gastronomisch als auch kulturell und einer der Orte an den viele Exilkasseler immer wieder zurückkehren. Das schliessen dieser Lokalitäten wäre fatal. Der Stadt würde ein lebendiger kreativer und authentischer Komplex flöten gehen. Ralph und Bob haben in den letzten 15 Jahren dieser Stadt soviel Leben eingehaucht, es ist an der Zeit, dass sich die Stadt für die beiden, für den Komplex an der Werner_Hilpert-Strasse und natürlich für die Jungen und Junggebliebenen einsetzt. Lieber Herr Bürgermeister, Sie können doch nicht tatenlos zu sehen wie Ihre Stadt ausstirbt. Werden Sie aktiv und zeigen Sie das Kassel nicht nur alle 5 Jahre Stadt sein kann.

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Von NouvelleVague am Donnerstag, 09.04.2009 um 23:36 Uhr

Das wäre katastrophal

Vielleicht gehöre ich mittlerweile nicht mehr zur Hauptzielgruppe der Lolita-Bar, dennoch habe ich während meines Studiums dort viele unvergessliche Abende/Nächte verbracht. Es wäre ein Drama für Kassel, wenn zukünftige Generationen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht mehr die Möglichkeit hätten, dort das Kasseler Nachtleben von seiner innovativsten Seite zu erleben. Lolita-Bar, A.R.M. und Galerie Loyal sind einzigartig und müssen unbedingt erhalten bleiben! Leider mussten wir in den letzten Jahren ja nun schon das traurige Ende von so manch einer guten Location erleben, ich denke dabei z.B. an das Hotel Reiss (heute beinahe eine Ruine) oder die Barracuda-Bar am Aue-Stadion (heute leerstehend). Meiner Meinung nach ist an dieser Stelle eindeutig auch die Stadt Kassel gefragt. Es muss eine vernünftige Lösung gefunden werden, um diesen Teil lokaler Kultur zu erhalten. Die Lolita-Bar & Co. machen Kassel ein ganzes Stück lebens- und liebenswerter, nicht nur für die Bewohner der Stadt. Schließlich hat diese Location einen sehr guten Ruf weit über die Grenzen Kassels hinaus!

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Von atilla am Donnerstag, 09.04.2009 um 14:15 Uhr

Das wäre katastrophal

Von der Lolita-Bar habe ich erstemals 1998 gehört. Das war bevor ich nach Kassel gezogen bin. Seitdem ich diese Stadt bewohne, hatt das Komplex aus Lolita-Bar, A.R.M., Biergarten Bomber Harris und das Cafe Monanova entscheident mein Wohlbefinden in dieser Stadt gesteigert und meine Identität mit dieser Gemeinde gefördert. Kassel verliert Eindeutig einen Komunalen-Identitätsanker für junge Erwachsene. Ein unwiederkehrbarer Verlust ohne Alternativen!

Viele meiner Gäste, wurden auch zu Gästen der Lolita-Bar. Hier konnte ich meinen Gästen immer ein gutes Stück Kassel und nette Eingeborene präsentieren.

Leider ist auch in diesem Fall der Eigentümer berechtigt das Ganze seinem Profit unterzuordnen.

Also, für den weiteren Prozess: Viel Glück für Uns in Kassel und diesmal bitte “Pepole over Profit”!!

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Von Burli am Donnerstag, 09.04.2009 um 13:29 Uhr

Das wäre katastrophal

Was ist denn “ein rätselhafter Interessent”?

Entweder ist es ein Unbekannter oder es ist ein namentlich Bekannter der Rätsel aufwirft.

Zur Pächtersituation:

Wenn das Dingen gut läuft sollten diese überlegen, ob der Pachtpreis nicht in einen Kauf investiert werden sollte. Wenn allerdings der Zustand der Immobilie eine hohe Investition erfordert sollte sich die öffentliche Hand zurückhalten.

Und die Pächter sind vermutlich überfordert.

Konsequenz:

Wer für den Erhalt ist, sollte sammeln gehen.

Da könnten doch die 10 – 12 000 Stammkunden als Anteilseigner auftreten. Z. B. je 200 € zeichnen.

Da wären dann mal locker 2 – 2,4 Millionen auf dem Tisch!

Oder akzeptieren das Fehler in der Vergangenheit eben den jetzigen Zustand verursacht haben.

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Von glencairn am Donnerstag, 09.04.2009 um 08:47 Uhr

Das wäre katastrophal

Aufregung pur:

Welches sind die Gründe für die Zwangsversteigerung. Dazu kommt es doch wohl erst, wenn Kredite nicht bedient werden, die jetzigen Eigentümer trotz der “herausragenden” Bedeutung für die Überlebensfähigkeit dieser Stadt es nicht schaffen, finanziell über die Runden zu kommen.

Der Ruf nach Politik heisst doch nichts anderes, das wieder andere die Suppe auszulöffeln haben, die nichts oder gar nichts mit diesen “wichtigen” Lokalitäten zu tun haben: Rentner, Familien etc..

In der Hauptstadt der Transferzahlungen gibt es genug subventionierte “Kultur”, oder woher bekommt der Herr “Friedericianum” seine Kohle?

Wenn die Kneipen nicht laufen, muss am Konzept wohl was falsch sein…

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Von Natter am Donnerstag, 09.04.2009 um 12:47 Uhr

Re: Das wäre katastrophal

Das wäre katastrophal

Wenn Arm und Co. sogut laufen dann müssten die beiden Pächter doch auch Gewinne erwirtschaften. Dann sollte es den Pächtern doch auch möglich sein das Grundstück zu kaufen!?

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Von arts am Donnerstag, 09.04.2009 um 14:32 Uhr

Re: Das wäre katastrophal

@Natter und Burli

Da sind ja die wahren Geschäftsleute am Start. Schon mal 260.000 nach Steuern neben den laufenden Kosten erwirtschaftet? Mit Sicherheit nicht, sonst kämen hier nicht so lächerliche Vorschläge.

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Von Burli am Donnerstag, 09.04.2009 um 14:50 Uhr

Re: @Natter und Burli

Das wäre katastrophal

Nicht richtig gelesen: An Stelle der Pacht = Teil der Kosten oder Anteile ?

Ist doch nur der Versuch zu zeigen, dass es andere Möglichkeiten geben könnt

Auf dem Weg der Anteilscheine sind schon andere Projekte gerettet worden.

Ansonsten : Warum sollte man öffentliche Gelder investieren wenn die, die sie erhalten selbst sagen dass neben den erwirtschafteten Geldern nix übrig bleibt ?

Als Argument zählt doch dann nur : Das Staatstheater, alle möglichen Zuschussbetriebe und dann bleibt die Frage : Ist das im Sinne Kassels?

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Von TheChris am Donnerstag, 09.04.2009 um 10:23 Uhr

Re: Das wäre katastrophal

Das wäre katastrophal

das ist ja lächerlich , das ist nen Politikum weil die Leute die dort verkehren nicht zu der Promines der Stadt gehören .

Genauso wie die Nacht lasst ihr uns alle fallen (

Wir mögen das Ambiente dort

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Von sam am Donnerstag, 09.04.2009 um 10:21 Uhr

Re: Das wäre katastrophal

Das wäre katastrophal

Das freut mich!hoffe das dieser umschlagplatz für drogen nun endlich zu macht!den das bringt das Arm und co leider auch mit sich! gewalt und drogen…

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Von Dennis Noll am Freitag, 10.04.2009 um 11:14 Uhr

Re: Das wäre katastrophal

Das wäre katastrophal

ja, und am besten machen wir den Hauptbahnhof auch zu, dann gibts da keine Kriminalität mehr. Ach und lasst uns Gebäude, auf denen Graffity ist einfach abreißen. Warum machen wir nich die ganze Stadt dicht?

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Von arts am Donnerstag, 09.04.2009 um 10:52 Uhr

Re: Das wäre katastrophal

Das wäre katastrophal

Woher wissen Sie das? Kaufen Sie dort Drogen, schlagen Sie sich etwa auch noch dort? Leute gibt es….

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Von leser am Donnerstag, 09.04.2009 um 10:13 Uhr

Re: Das wäre katastrophal

Das wäre katastrophal

@ glencairn lesen hilft!

nicht die Pächter haben die schulden verursacht sondern der Besitzer!

wie aus dem obigen Artikel zu ersehen ist läuft der laden sehr gut. Der Besitzer dem wie aus anderen Artikeln zum Thema ersichtlich ist fast der ganze Gebäudeblock gehört hat sich verzockt .

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Von arts am Donnerstag, 09.04.2009 um 10:06 Uhr

Re: Das wäre katastrophal

Das wäre katastrophal

Leider nichts verstanden und auch nicht richtig gelesen, aber auch mal was sagen wollen, gell?

Der Eigentümer des Grundstücks ist insolvent, nicht die Pächter (Betreiber). Viele Veranstaltungen dort sind gut besucht, da wirtschaftet keiner falsch. Das nächste Mal eventuell erst die eigene Ahnungslosigkeit beseitigen, bevor man mitdiskutiert.

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Von Quadrato am Freitag, 10.04.2009 um 00:12 Uhr

Re: Das wäre katastrophal

Mal abwarten

Verkauft ist das Eine, aber ob die Lolita-Bar dann wirklich weichen müsste, das Andere. Was sollte ein neuer Besitzer Schlaueres mit dem Areal anfangen, als es – wie gehabt – weiterhin an Raabe & Co. zu verpachten? Welche andere Nutzung käme aktuell für das Areal in Frage?

Ich empfinde es als Panikmache, einem vermeindlichen neuen Besitzer destruktive Absichten zu unterstellen…

Und warum nicht “Lolita-Aktien” an die Stammgäste verkaufen, um das Areal selbst zu erwerben? 260.000 EUR sollten zu stemmen sein, oder nicht?

Also mal abwarten – und solange Zäpfle trinken…

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Von Marburger Student am Dienstag, 14.04.2009 um 11:36 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

die schließung anderer läden würde bei mir nicht einmal einen seufzer entlocken. die lolita bar ist anders und deswegen auch mindestens einen kommentar wert. doch was ist anders? die lolita bar ist mehr als nur ein ort zum feiern. sie steht für junge ausgehKULTUR. das beginnt mit dem vielfältigen spektrum aus jede für sich excellenten veranstaltungen. jede selbiger ist qualitativ hochwertig und unabhängig vom persönlichen musikgeschmack besuchenswert. darauf ist verlass und darauf begründet sich der überregionale ruf und die enorme anziehungskraft der lolita bar. ein vergleichbares angebot gibt es in kassel nicht. ausgehkultur ist jedoch nicht nur ausgehen selbst. die lolita bar ist eine plattform für künstlerische kreativität. dies macht sich insbesondere bei der gestaltung der poster und flyer bemerkbar. selbst menschen, die noch nie dort waren sagen mir ich sollte ihnen welche mitbringen und sie hängen diese wie ich in ihr zimmer. dadurch wird die lolita bar auch im alltäglichen leben present und das ist einzigartig. solche konzepte lassen sich sicherlich auch in anderem rahmen fortführen, ABER gerade das über Jahre gewachsene Ambiente des gesamten Komplexes verkörpert den geist und die etablierung der ausgehkultur in kassel. es ist mehr als nur ein gebäude. deswegen sollte ein interesse daran bestehen die lolita bar in der form zu erhalten.

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Von julia am Montag, 13.04.2009 um 23:35 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

die lolita bar mit ihrem wunderschönen bomber harris biergarten, arm und club loyal sind die letzten interessanten orte in kassel zum ausgehen. wie großartig waren die hessischen theatertage im hotel reiss. wie großartig ausgebucht das hotel zur documenta 11. immer wieder zeigt die galerie loyal fantastische künstler und läd zu starken parties ein. es wäre eine schande, wenn hier dicht gemacht werden müsste !

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Von Alexandra am Montag, 13.04.2009 um 12:46 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Teil 2:

ARM und Lolita Bar sind weit über die Grenzen Kassels hinaus ein kulturelles Aushängeschild. 2008 kam ich in Kopenhagen mit einem dänischen Künstler ins Gespräch, der in Kassel neben der documenta nur noch die Lolita Bar kannte.

Vielleicht ist den Verantwortlichen der Stadt Kassel die Bedeutung dieses Ortes immer noch nicht ganz klar. Es geht hier um mehr als einen Club wie es ihn in Kassel leider kein zweites Mal gibt.

Wer Kultur- und Kreativschaffende in der Stadt halten will, muß ihnen auch ein dementsprechendes Umfeld bieten. Der Erhalt der Lolita Bar könnte auch der Beginn einer Aufwertung des Bahnhofsviertels sein. Vergleichbare Initiativen führten z.B. in Städten wie Berlin und Hamburg zu einer positiven städtebaulichen Entwicklung zuvor vernachlässigter Stadtteile.

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Von Alexandra am Montag, 13.04.2009 um 12:34 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Teil 1:

Da ich mich meinen Vorrednern nur anschließen kann, möchte ich hier eine Passage aus dem New York Times Magazine einfügen. Veröffentlich anläßlich eines documenta-Besuchs im Jahre 2007.

“There is little to do during Documenta that is not art-centric. Sure, there were a few low-key parties (including a dinner at a knackwurst joint), but most of the socializing centered around a place called the Lolita Bar, which seemed to have been transported from New York’s East Village: graffiti on the walls, cheap beer, blaring art rock. It was here where most people congregated at the end of the day, having spent a number of hours trampling through the Museum Fridericianum, the Aue-Pavillon and the Neue Galerie, where most of Documenta’s art was on display. Whereas in Venice and Basel the work is easily superseded by the business surrounding it, during Documenta it is all anyone talks about, and the Lolita Bar turned into a late-night forum of deconstruction. Though most people seemed to agree that this year’s show was pedantic and joyless, at least they were commenting on the art rather than how much it costs or how they could get on whatever list to whatever party.”

Link

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Von Kai Wachholder am Sonntag, 12.04.2009 um 19:07 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Hallo HNA, hallo Stadt Kassel, hallo liebe Lolita Bar,

was ich hier aus der Ferne meines Osterurlaubes lesen muss, schockiert mich. Zwar ist seit längerem bekannt, dass das Grundstück in der Werner-Hilpert-Str. verkauft werden soll, doch der Gedanke, dass damit auch das Ende von Lolita Bar, ARM etc. besiegelt sein soll, macht Angst. Nicht viele Gastronomiebetriebe in Kassel haben so viel für die kulturelle Vielfalt in Kassel beigetragen. Von 0815-Disko und Schicki-Kneipe gibt es genug. Aber Gastrobetriebe, die so weit über KS hinaus Beachtung, Anerkennung und echte Fans hervorgebracht haben, gibt es hier kein zweites mal.

Jetzt ist die Stadt mal an der Reihe zu zeigen, dass hier auch eigenständige – und ganz nebenbei seit vielen Jahren äußerst erfolgreiche – Ideen eine Zukunft haben können. Die Zahl der Kommentare seigt mir eindrucksvoll, dass es sich hier lohnt, dran zu bleiben. Also: Klarheit über den neuen Eigentümer verschaffen und voller Einsatz für den Erhalt dieser kulturellen Perlen.

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Von Thorsten Körber am Sonntag, 12.04.2009 um 09:32 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Bin auch der Meinung das mit dem Verkauf des Geländes um die Lolita Bar, Kassel ein riesen Stück Kultur aus dem Herz gerissen wird.

Wo sollen alle die Künstler und Jugendlichen hin ???

Auf den Friedrichsplatz ??

Verstehe nicht das die Verandwortlichen der Stadt, sich dieser Sache nicht annehmemn. Dachte eigendlich KULTUR wird in Kassel groß geschrieben. Sieht wohl so aus, als kümmert sich man nur um KULTUR die der Stadt kurz viele Geld bringt, siehe Documenta (Besucher).

Aber geht es um eine Kulturstädte für Jugendliche und Künstler in Kassel die schon seit Jahren ihre Würzeln dort hat, werden die Augen verschlossen.

Da haben wir wieder das große Problem was Deutschland hat, es wird nur was gehtahn wenn der große Mann sieht das er Proviet machen kann.

Und der kleine Mann der sich für was einsetzt und versucht was auf zubauen in keinster Weise von der Stadt oder dem Land unterstüzt würd.

Die Frage is nur, wo für das am Ende hin ??

Das man nur noch KULTUR erleben kann wenn die Stadt großes Geld macht ???

Das kann nicht das Ziel einer Stadt sein die sich KULTURSTADT nennt.

Man sollte sich wirklich überlegen was mit diesem Gelände getahen wird.

Kultur is nun mal Kultur egal in welcher Art.

Also bin ich der Meinung das man diese auch unterstützten sollte, und nicht unter den Hammer kommen lassen sollte.

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Von Ulrika am Freitag, 10.04.2009 um 16:29 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Nun hat sich die traurige Nachricht auch bis in die Hauptstadt rumgesprochen! Kassel ohne die Lolita Bar und Co.? Ein Desaster!

Als kulturelles Eldorado ist der wunderbare Ort in der Werner-Hillpert-Str. weit über die Stadtgrenzen bekannt. Über so viele Jahre hinweg haben die Herren Raabe und Wacholder es immer wieder verstanden, etwas ganz Besonderes zu schaffen. Der Ideenreichtum schien und scheint unerschöpflich. Gibt es einen anderen Ort in Kassel, an dem so viel gelacht wird?

Vor allem für uns Exil-Kasseler bedeutet die Lolita Bar nur eines: Heimat!

Wenn ich im Sommer nicht mehr im Bomber HarrisGarden sitzen kann, zu Weihnachten meine alten Freunde nicht an der Theke der Lolita Bar treffen darf, es keinen Ort mehr gibt, an dem junge Kunst noch in einem angemessenen Rahmen ihr Zuhause hat, was soll ich dann in diesem sonst so tristen und langweiligen Städtchen?

Tja Herr Hilgen, nun ist es an Ihnen, sich für die Jugend in Kassel, aber auch für uns, die ehemaligen Kasseler einzusetzen! Wie alt ist eigentlich Ihr Sohn?

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Von steffi am Freitag, 10.04.2009 um 13:06 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Was für ein Verlust!

Der Student, als nachtaktives Wesen, findet in Kassel nur ein verhältnismäßig dünnes Nightlife-Angebot. Ein Lichtblick sind hier eindeutig Lollibar und Co., was sich schon in den hohen Besucherzahlen widerspiegelt! Kassel würde durch die Zwangsschließung viel Charme und Attraktivität als Studienort verlieren. Die Vorstellung, zum Feiern die Großstadt zu verlassen und auf Festivalitäten im weiteren Umland auszuweichen ist absurd, könnte in Kassel aber bald schon Realität werden! Lieber Oberbürgermeister, lassen Sie es bitte nicht soweit kommen!

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Von Johannes “Zett” am Donnerstag, 09.04.2009 um 19:26 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Wie die meisten meiner Freunde, die ich noch aus Schulzeiten in Kassel kenne, bin ich schockiert über das drohende aus für ARM, Lolli-Bar, etc. Es wurde schon mehrfach betont, aber es kann nicht oft genug gesagt werden:

Es gibt nichts Vergleichbares in Kassel und Umgebung. Die verschiedenen Locations haben Bekanntheit deutschlandweit. Sie tragen positiv zum Image der Stadt insgesamt bei und ich denke es ist nicht übertrieben zu sagen, dass das Angbot dort die Lebensqualität insbesondere für die jüngeren Generationen in Kassel deutlich erhöht. Ich habe dort diverse Konzerte gesehen, an einem Anti-Aids-Werbefilm mitgewirkt und ein Freund hat dort ein Musikvideo produziert. Es ist also in der Tat viel mehr als eine Ansammlung gastronomischer Betriebe. Dort werden kreative Projekte geschaffen und präsentiert. Wenn Kassel als Stadt für junge Menschen attraktiv bleiben will, müssen ARM und Lolita-Bar fortbestehen. Ich kann mir Kassel ohne die besagten Einrichtungen nicht vorstellen. Es wäre ein großer Verlust für meine Heimatstadt!

-Johannes “Zett”-

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Von (((vroom))) am Donnerstag, 09.04.2009 um 14:43 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Das einzige was der kulturinteressierte Frankfurter von Kassel kennt, sind neben der Dokumenta, Lolita Bar und A.R.M. Wäre schlimm, wenn nur noch die alle Jubeljahre stattfindende Dokumenta übrigbleiben würde.

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Von skuril am Donnerstag, 09.04.2009 um 10:47 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

So lasch und schon garnicht so doof wie gemeinhin angenommen sind unsere jungen Leute nicht. Viel stellen sie seit Jahren vor dem Kopfbahnhof auf die Beine. Aber im tradierten Kassel zählt sie nicht viel, die Jugendszene rund um den Hauptbahnhof. Warum ist das so? Ganz einfach, weil es das Stadtsäckel bisher wenig kostete. Deshalb scheint es vielen auch nichts wert, was die lebendige Kultur dort ausdrückt. Ohne Hilfe wird die mit dem Ort jetzt verspekuliert. Bemerken das unsere Schnarchnasen im Rathaus!? Bevor es zu spät ist?

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Von laser am Mittwoch, 08.04.2009 um 22:37 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Ich möchte eine Sache noch einmal mehr betonen,

dieser Ort ist kein einfacher gastronomischer Betrieb, keine einfache Discothek, an der man am Wochenende nur tanzen und trinken geht, wie man es überall findet.

Diesen Ort kann man absolut nicht vergleichen mit einer solchen Institution.

Den Anspruch, den es hier gibt und der auch verlangt wird, ist weit größer, man kann es am Publikum sehen. Z.B. zur letzten Documenta gab es ein umfassendes Begleitprogramm mit Ausstellungen, Performances, etc.

Gab es jemals sonst so etwas im Kasseler Gastronomiebetrieb?

Das schöne daran ist, das es nicht nur zur Documenta Zeit so ist, wie sonst überall in Kassel, wo man sich mal eben zur Künstlermetropole kürt und sonst nichts damit zu tun hat, nein, hier passiert das andauernd!

Diese Menschen suchen den Austausch – einen frischen Wind. Man kann hier selbst mitmachen, wenn man Lust verspürt. Darauf muß man in Kassel stolz sein.

Das sollte mal endlich von der städtischen Seite her anerkannt werden – nach dem Motto: “Hamme! Brumme! Wumme!” (zu deutsch: “Haben wir! Brauchen wir! Wollen wir!”)

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Von stadt kind am Mittwoch, 08.04.2009 um 21:40 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Wenn diese kleine Oase nicht mehr gibt… ich frage mich manchmal, was Kassel noch alles verloren gehen muss,bis es hier niemanden mehr hält.Wenn arm und co nicht mehr sind,dann wird ein großer Teil unserer Jugend entweder Kassel verlassen oder total dem mainstream Leben verfallen,weil es einfach kein positives Beispiel mehr gibt.Ich persönlich komme nicht aus Kassel,habe aber die letzten 10 jahre dankbar die Angebote von arm u co angenommen, mich somit gut hier einleben können und einen Platz gefunden mit dem ich mich in dieser Stadt identifizieren kann,so wie es sicher sehr vielen jungen Menschen geht,die sich nicht mit Stillstand zufrieden geben!Also hoffe ich,dass es möglich ist zusammen einen schritt nach vorn zu machen um gemeinsam etwas in der Sache zu bewirken und zu zeigen,dass Kassel auch anders kann als nur abzuwarten.Es würde sich wirklich auszahlen!

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Von Thomas walliczek am Mittwoch, 08.04.2009 um 21:26 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

In den vielen jahren in denen ich in Kassel gelebt habe war die Lolitabar und das ARM immer wieder ein echtes highlight für mich und meine Gäste aus anderen Städten. Auch in meinen Stadtbüchern war Ralph Raabes kulturelles Engagement ein aüßerst gern gelesenes Stück “kultur Kassel” Dieses geschaffene Ensembel von verschiedenen Kultureinrichtungen untergehen zu lassen wäre ein schlag in das Gesicht eines jeden der sich für “junge Kultur” und die damit verbundenen jungen Menschen und Ihre Interessen einsetzt.

Bitte erhalten Sie eines der wichtigen kulturellen Aushängeschilder Kassels. Hier wird nämlich auch überregional gehandelt.Und die Ideen und Aktivitäten eines Ralph Raabes sind für Kassel als Standortvermarktung im Kulturellen Bereich ähnlich wichtig wie die eines Holger Schachs im Wirtschaftlichen Bereich.

Also bitte erhalten was erhaltenswert ist.

Thomas Walliczek

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Von jonnboy am Mittwoch, 08.04.2009 um 21:06 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Das ARM und die Lolita Bar sind hier in Kassel ein fester Bestandteil der Kultur und müssen dies auch bleiben!!!

Es gibt ganz einfach keine vergleichbare Einrichtung in dieser Stadt.

Ich persönlich kann mir, um ehrlich zu sein ein Kassel ohne ARM ganz und gar nicht vorstellen!!!

Herr Raabe hat es geschafft verschiedenste Angebote, seien es nun Kunst, Musik oder ganz einfach nur ein platz im Sommer in angenehmer ungezwungener Atmosphäre an einem einzigen Ort zu etablieren!!!

Wir haben die fast schon die Pflicht diesen Ort der Begegnung zu Erhalten!!!!!!

Das ARM darf nicht verschwinden!!!!!

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Von Alexandra am Mittwoch, 08.04.2009 um 20:46 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Ich kenne die Herren Wachholder und Raabe schon seitdem sie in der Gastronomie tätig sind und es war immer deren Anliegen, Leuten, die nicht auf „Mainstream“ stehen Orte des Ausgehens anzubieten. Als die beiden damals das Areal am Bahnhof anmieteten eröffneten sich den Gästen ganz neue Dimensionen. Mit viel Herzblut und Liebe zum Detail wurden die Räumlichkeiten renoviert und gestaltet.

In den darauffolgenden Jahren waren die Lokalitäten Bar, Cafe und ARM meine Ausgehorte des Vertrauens. Meine musikalische Sozialisation wurde durch das Konzertangebot und Veranstaltungen wie „Soularium“ intensiv geprägt. Unvergessen bleiben die „Box-Battle“ Mutter/Lolita, ARM oder der großartige „hula-hoop-contest“. Ich bin immer sehr stolz darauf, über diese Events berichten zu können und froh, dass ich dabei gewesen bin. Auch wenn ich nicht zu der heutigen potentiellen Zielgruppe von Lolita, ARM und Co. gehöre, gehe ich immer noch gern dorthin. Es ist mir wichtig, dass der Standort für die jungen Leute, für mich, meine Freunde und Bekannten erhalten bleibt. Nicht zuletzt sind hier mit den Herren Wachholder und Raabe Leute am Werk, denen Kassels Ausgehkulturlandschaft am Herzen liegt, die sich immer wieder Neues einfallen lassen, Ideale besitzen und deren Ideenreichtum nicht erschöpft ist. Dieses Potenzial sollte die Stadt erkennen und nutzen.

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Von punkt am Mittwoch, 08.04.2009 um 19:06 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

da steht auf dem ortschild “documenta stadt”, diese documenta stadt hat sich als kulturhauptstadt beworben, überall plakate welche mir die kulturellen vorzüge dieser stadt und besonders der einmaligen “mhk” (was nicht etwa müllheitzkraftwerk sondern tatsächlich museums landschaft hessen kassel bedeutet) schmackhaft machen sollen, nur leider schmecken mir diese vorzüge nicht, da ich noch nicht ein entsprechendes alter erreicht habe. diese art von kultur wird gefördert (zu recht), diese förderung schreibt sich kassel auf die fahnen, doch wie steht es um die bedürfnisse der jungen menschen deren interesse abseits von den zahlreichen 2qm kneipen oder massentauglichen grossraum dissen mit go go tänzerinnen liegen?

die salzmann factory existiert in ihrer alten form nicht mehr, die skateanlage der hall of fame stand auf der kippe, hotel reiss gibts nicht mehr….

der lolita bar komplex ist einer der wenigen wenn nicht der einzige freiraum in dem junge leute für junge leute agieren können, sei es im bereich kunst oder musik. es ist ein einmaliger raum in dem menschen aller hautfarben und konfessionen vorurteilsfrei aufeinander treffen (können). es ist ein einmalger raum für jugendsubkultur in kassel. sollte dieser raum genommen werden, wird kassel ein original genommen welches nicht zu ersetzen ist. dies MUSS unbedingt verhindert werden….

ich hoffe das beste….

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Von Klaus am Mittwoch, 08.04.2009 um 17:39 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Die Leistungen von Ralph und Bob im kulturellen Bereich sind aller Ehren wert und können den beiden nicht hoch genug angerechnet werden. Hier ist, auch über die Region hinaus,was einmaliges entstanden. Das Ganze wird von den beiden bereits über einen enormen Zeitraum auf hohem Niveau betrieben. Obwohl mein Alter mittlerweile über dem des Zielpublikums liegt, besuche ich die Lokalitäten immer noch sehr gerne. Das Anliegen findet in allen Punkten meine Unterstützung, da ich in einer Stadt leben möchte, die auch in den 5 Jahren zwischen den dokumentas kulturell was außergewöhnliches zu bieten hat. Ich würde es begrüßen, wenn die Stadt Kassel endlich mal die Initiative pro A.R.M, Lolita Bar 6 Co. ergreifen würde. Das Geld wäre gut in Kassels Zukunft investiert und der OB könnte Weitsicht zeigen, indem er eine Sache fördert, die jungen Menschen sehr am Herzen liegt. Und nicht vergessen, auch die sind Wähler und Steuerzahler!

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Von Annie am Mittwoch, 08.04.2009 um 15:23 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Ich kann mich der Meinung sämtlicher Vorredner natürlich (!!!) nur anschließen! Es wäre ein wirklich katastrophaler Fehler dieses Quartier aufzugeben und ein immenser Verlust für die Jugend- und junge Erwachsenenkultur. ARM, Lolita & Co. sind einzigartige Treffpunkte, wo man gleichgesinnte Menschen mit Herz und Verstand treffen kann. Es gibt schon zuviele sterile Lokalitäten, die von Anonymität und Statusdenken geprägt sind. Und was wird aus jungen Künstlern und Musikern aus Kassel und Umgebung? Ein Mangel an Auftritts-, Ausstellungs- und Entfaltungsmöglichkeiten wird schon lange beklagt und nun soll auch noch diese Örtlichkeit weichen?? Bitte nicht!!! Lieber Herr Oberbürgermeister, helfen Sie, unsere liebgewonnene Kulturstätte zu retten!

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Von Minnie am Mittwoch, 08.04.2009 um 15:03 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Spekulanten, Finger weg von der Werner-Hilpert-Straße! Hier ist meiner Meinung nach Kassels wichtigste kulturelle Schnittmenge beheimatet, ein Kleinod der Konzert- und Ausgehszene und einer der schönsten Biergärten Kassels! Dieser bewahrenswerte Fleck

in der ohnehin schon schlecht gestellten Kasseler Kneipenszene darf nicht verschwinden!

Ich rufe alle auf, hier Ihre Stimme FÜR Lolita-Bar und A.R.M. zu erheben, damit das Besondere in Kassel erhalten bleibt und nicht nur der Einheitsbrei von Großraumdiskotheken

übrig bleibt. Man erinnere sich nur an den letzten Documenta-Sommer, in dem die Lolita-Bar/das A.R.M. mit dem dazugehörigen Biergarten begeistert von Kasselbesuchern aus aller

Welt frequentiert wurde!

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Von Anna am Mittwoch, 08.04.2009 um 14:44 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Wenn man nach Kassel reinfährt wird man von gelben Schildern empfangen, auf denen stolz steht “documenta stadt kassel”.

Soll diese Stadt aber wirklich nur alle 5 Jahre zur documenta eine Stadt der Kultur, der Kunst, der Musik, des jugendlich-seins, des Austauschens sein?!

Ich denke nein, ich denke “documenta stadt kassel” sollte mehr beinhalten. So zum Beispiel, daß man darauf bauen kann eine der besten BArs, Cafés und Discos weit und breit zu besuchen.

Wo wären denn die Alternativen?

Es wäre ein Unding, wenn die Stadt einfach zusehen und gar kassieren würde …

Los Herr Hilgen, tun Sie was!!!

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Von lollipop am Mittwoch, 08.04.2009 um 13:56 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

also wenn ihr kasseler stadtlappen das schöne, schöne, schöne arm, lolli & co zum scheitern verurteilt, dann versprech ich euch, dass ich nie, nie, niemals wieder meinen arsch nach kassel bewegen werden. ich habe gerne in ks gelebt und habe die meiste meiner freien we-zeit in der bar verbracht. wenn jetzt der gesamte standpkt. nicht mehr existieren soll, weil ihr kasseler stadtlappen geil auf läppige 260.000,00 eus sind, dann frag ich mich: wo sind überall die intelektuellen der stadt, die stolz auf ihre jugendkultur sind und versuchen alles mögliche zu tun, damit der zwangsversteigerung endlich ein ende bereitet wird ihr kulturbanausen ? und sowas nennt sich documentastadt. ich schäme mich in grund und boden ein ehemaliger und ich betone ehemaliger bewohner dieser schönen fuldastadt gewesen zu sein. und werter herr bürgermeister… wenn sie der jetzigen jugend das alles wegnehmen möchten, können sie ihren arsch verwetten, dass in zukunft alles den bach hinuntergeht. danke und tschüss.

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Von Malo am Mittwoch, 08.04.2009 um 12:05 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Teil 2:

Aber liebe Stadt, wie sollen sich denn Unternehmungen in Kassel ansiedeln wenn die Stadt keine Attraktion mehr zu bieten hat, da es eben für die jüngeren Generationen keine Anlaufstellen mehr gibt, oder ist es das Ziel, Unternehmungen die sich hier ansiedeln könnten, mit Menschen zu besetzen die schon weit über die 40 hinausgehen??? Liebe Stadt, bitte lasst uns dieses kleine Stückchen Land doch erhalten, bzw. vielmehr sollte man mal über Konsequenzen nachdenken die damit verbunden wären.

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Von Malo am Mittwoch, 08.04.2009 um 12:04 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Teil 1:

Sieht man dem Tatbestand ins Auge, dass Kassel 1998 über rund 220.000 Einwohner verfügte, wir mittlerweile bei der traurigen Zahl von 175.000 EW angelangt sind, dann tut sich mir die Frage auf was die Stadt nun unternehmen möchte um einem traurigen Untergang Kassels Nachfahren zu entgehen. Mit einer Umstrukturierung, die evtl. eintreffen könnte, sollte das Grundstück der Werner Hilpert Straße nicht mehr in seiner jetzigen Form vorzufinden sein, würde wieder einmal ein Einschnitt in die jüngere Kultur Kassels vorgenommen werden. Für Kassel ist diese Location mehr als nur essentiell, um dem Mainstream zu entfliehen den Kassel nur noch zu bieten hat.

Wie viel Ambivalenz muss die Stadt, die sich als Kunststätte schimpft noch aufweisen?

Künstler und junge oder alte individuelle werden sich wohl kaum in Kassels Systemgastronomie niederlassen um kreative Ideen oder Meinungen auszutauschen, da vollkommen egal ist wo man hingeht, da eh alles das Gleiche ist. Die Stadt wird bald nur noch aus KIK Märkten, H&M etc. bestehen. So wie kleinen Boutiquen Steine in den Weg gelegt werden, so auch ebenfalls in allen anderen Segmenten, denn womöglich kann man damit nichts verdienen. So z.b. auch die Gewerbesteuer, die in Kassel höher ist als in allen anderen Deutschen Städten. Rechtfertigt wird dies mit dem „Super-Wirtschafts-Standort“ Kassels, als Mitte von Deutschland.

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Von duna am Mittwoch, 08.04.2009 um 10:26 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Kassel hat für Jugendliche nicht viel zu bieten, aber das Arm und den Komplex drumherum zu verlieren, wäre katastrophal.

Zum einen ginge ein Stück Kultur verloren, denn hier trafen sich Künstler unterschiedlichster Richtungen zusammen, um sich verwirklichen zu können. Zum anderen, war der Komplex eine Anlaufstelle für junge Leute, um die Restwoche gemächlich abklingen zu lassen. Verkauft man nun das ARM, Lolita-Bar und Co. , geht ein Stück der Attraktivität Kassels, für junge Leute verloren und man kann sich fragen, was junge Leute noch in Kassel hält?!

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Von Christoph Blase am Mittwoch, 08.04.2009 um 02:34 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Was für Arnold Bode in den 60er Jahren das Da Bruno war, ist seit den 90er Jahren für die internationale Kunstszene die Lolita-Bar, der einzige Ort in Kassel, an dem man sich zwischen Berlin und New York oder sonst wo per SMS für übermorgen verabreden kann.

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Von Rein Wolfs am Mittwoch, 08.04.2009 um 00:01 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Ohne Lolita, ARM, Galerie Loyal und Co würde in Kassel ein gewaltiges kulturelles Defizit entstehen. Dann wird es auch für uns, als Kunsthalle Fridericianum, immer einsamer an der kulturellen Front. Die W-Hilpert-Str wird von Raabe und Co am Leben gehalten. Ein Aus dieser vitalen Struktur würde einem Aus für die zukunftsorientierte Kultur in Kassel nahe kommen und würde damit das HB-Quartier noch unsichtbarer machen.

Es grüßt, besorgt, der Künstlerische Leiter der Kunsthalle Fridericianum.

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Von Daniel am Dienstag, 07.04.2009 um 13:33 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Orte wie diese sind es, die Kassel zur Kulturhauptstadt der Herzen machen. Unersetzbar…

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Von Friedemann Roller am Dienstag, 07.04.2009 um 07:46 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Ein Ende des ARM wäre ein herber Verlust für Kassels Kulturszene.

Als belebender Faktor für das Quartier rund um den Kulturbahnhof ist das ARM und die Lolita-Bar von ebenso hoher Bedeutung wie für das Gebäudeensemble selbst, das einen der wenigen authentischen Orte in der Kasseler Innenstadt darstellt.

Ein mutiges Konzept verdient Unterstützung!

Friedemann Roller, Architekt

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Von Sascha Forderung am Montag, 06.04.2009 um 23:52 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Als ehemaliger Betreiber des Kasseler Fahrradkurierdienstes City Express, ebenfalls Teil der urbanen Jugendsubkultur, kann ich mich dem Schreiben von Herrn Rabe nur ausdrücklich anschließen. Nach dem faktischen Ende der Kulturfabrik Salzmann ist hier das Handeln der Stadt und ihrer politischen Entscheider gefragt. Es geht hier nicht nur um einen einmaligen Teil des Kasseler Nachtlebens. Nach mittlerweile 16 Jahren geht es hier auch um das Weiterbestehen eines, insbesondere durch und wegen der Dokumenta über die Stadtgrenzen hinaus bekannten und wichtigen Kulturzentrums (innerhalb eines Kasseler Brennpunktes). Siehe hier auch Urban2

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Von Nora von der Decken am Montag, 06.04.2009 um 21:41 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Ich möchte mich diesem Schreiben in allen Punkten anschließen und würde meinerseits einen offenen Brief von Kasseler Künstlern initiieren wenn das helfen kann. Die Arbeit von Ralph Raabe und seinen Mitarbeitern ist für Kassel von hoher kultureller Bedeutung und jede Form der Unterstützung wert.

Nora von der Decken

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Von Scherfose am Mittwoch, 08.04.2009 um 19:03 Uhr

Re: Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Hallo, auch wir schließen uns ausdrücklich den Forderungen an diesen Ort der jungen Kultur in Kassel zu erhalten und die unermüdliche und immer wieder spannende Arbeit des Betreiberteams nicht durch Spekulanten kaputt zu machen. Hier ist ganz klar die Stadt gefordert ihren Beitrag für die Jugend zu leisten!!!!

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Von Sebastian Engel am Montag, 06.04.2009 um 22:42 Uhr

Re: Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Dem Brief und dem Kommentar kann ich mich nur anschließen.

Ich bin wirklich gespannt, ob sich im Rathaus hinsichtlich dieser Situation hoffentlich etwas bewegt und die “kulturverantworlichen” Politiker die sozio-kulturelle Bedeutung dieser Lokalität für die Stadt Kassel und ihre Menschen begreifen, tolerieren und akzeptieren!

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Von 100 Prozent Zustimmung am Montag, 06.04.2009 um 22:28 Uhr

Re: Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Dieser Ort ist für die Jugend der Stadt von nicht zu überschätzendem Wert. Es gibt in Stadt und Umland nichts ansatzweise vergleichbares. Die vielen Besucher, die Woche für Woche dorthin kommen, geben den Betreibern mehr als Recht. So eine Einrichtung darf nicht kaputt gehen!!

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Von Sebastian K. am Sonntag, 12.04.2009 um 10:03 Uhr

Re: Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Diese Aktion von Herrn Rabe und Co. hat meine vollste Zustimmung und Unterstützung!!

Leider bin ich eher skeptisch, das es bei Herrn Hilgen auf ebenso großes Interesse stößt, unsere kleine aber feine Kulturlandschaft zu retten als eine Promenade zu bauen, die kaum jemand wirklich will. Schade wärs drum, wirklich verdammt schade!

Von Claudia Huss am Freitag, 17.04.2009 um 16:07 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Das Team des Vereins www.station15.de

Raum für künstlerische Begegnung und Experiment in Kassel in der Goetheanlage bittet die zuständigen BürokratInnen in Kassel, die Amputation des “Arm” zu verhindern.

Noch ist Zeit diesen lebendigen Arm der Stadt und seiner Menschen zu retten! Die Verantwortlichen dieser Stadt sollten die soziale Stärke und Wichtigkeit dieses Ortes nicht unterschätzen, denn hier würde nicht nur ein erstklassisches kulturelles Angebot für junge und jung gebliebene Leute wegbrechen, sondern viele dieser Menschen würden auch plötzlich ihrer “Familie” beraubt. Warum bürgt die Stadt nicht einfach für Ralf Raabe und seine “Institution”??? Wäre das nicht ganz einfach und unbürokratisch?? Bei einer Summe von 260.000 Euro, sollte das kein Problem sein und schließlich wird Herr Raabe auch bereit sein, selbst einen Anteil davon aufzubringen. Den Rest kann und würde er sicher in Raten abzahlen, denn schließlich wird dort auch gut Geld eingenommen.

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Von Boris am Dienstag, 14.04.2009 um 14:53 Uhr

Offener Brief: OB soll ARM, Lolita-Bar und Co. helfen

Wenn es um Sachen geht, die Bürger unter 50 Jahren betreffen, scheint unser OB generell auf Tauchstation zu gehen: Als es um die Skatehalle ging, war Herr Hilgen (der gleichzeitig Sportdezernent ist) für den Skateboardverein einfach nicht zu sprechen.

Und auch in diesem Fall würde ich mir doch sehr wünschen, dass Herr Hilgen deutlich Stellung bezieht und sich für eine wichtige Einrichtung in Kassel einsetzt, statt einfach zu schweigen.

Vielleicht sollte Ralf Raabe einfach mehr Rentner mobilisieren, um bei den Stadtoberen Interesse an der Sache zu wecken? Als Ex-Kasseler, der sich weiterhin im Kasseler Kulturleben engagiert, finde ich das Verhalten der Stadt abstoßend ignorant.

Von peter am Freitag, 11.01.2008 um 20:33 Uhr

Falls verkauft wird, droht das Aus

ein armutszeugnis für kassel. für mich ist dies ein grund kassel endgültig den rücken zu kehren. kassel sollte sich bewußt werden wo sich ihre kulturellen aushängeschilder befinden. kultur findet aktiv von menschen für menschen an eben solchen plätzen wir arm, lolita bar und der galerie loyal statt. und nicht an 100 tagen eingesperrt und altagstauglich

beschnitten zur documenta.

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Von k10 am Freitag, 11.01.2008 um 00:01 Uhr

Falls verkauft wird, droht das Aus

Das wäre seit langem das bitterste was Kassel passieren könnte!!! Soweit darf es nicht kommen…

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Von Olli am Donnerstag, 10.01.2008 um 20:53 Uhr

Falls verkauft wird, droht das Aus – für Kassel!

Eines der letzten Stücke Kultur für “Unter-sechzig-Jährige” würde vernichtet werden – und Kassel damit nicht nur zwei engagiert kulturschaffende Personen verlieren, sondern trotz des “hervorragenden” Rufs der Universität viele junge Leute verscheuchen…

Endlich würde auch der letzte Grund beseitigt, noch länger in Kassel zu bleiben.

Berlin, Hamburg! Wir kommen.

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Von Sophie am Donnerstag, 10.01.2008 um 12:31 Uhr

Falls verkauft wird, droht das Aus

Geiles Bild! Die Aufschrift auf dem Schild trifft den Nagel auf den Kopf! Kassel wird/ist auf dem besten Weg zur Rentnerstadt. Bietet doch der Stadt eine Ausweicheisfläche im Hinterhof an. Dann fliesst Kohle, wetten?

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Von D. Bernhard am Mittwoch, 08.04.2009 um 18:32 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

Lieber Bob, lieber Ralph,

Ihr seid klasse, denn Ihr habt mindestens einer ganzen Kassel -Generation über viele Jahre ein zweites Zuhause gegeben, seid kompetent, freundlich, kreativ, Freunde Eurer Stadt, Erfinder genialer Abendunterhaltung, Kulturschaffende par excellence und habt sicher Einiges dazu beigetragen, dass liebe Menschen in der Stadt bleiben oder wenigstens immer wieder gerne zurück kommen. Danke dafür.

Sollten Sie, Kulturverwalter dieser Stadt, nicht alles dafür geben, ab sofort Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen, um Lolita Bar, ARM, Club Loyal zu erhalten und in Zukunft in jedweder Form zu unterstützen sind Sie dumm, ignorant und verantwortlich, dass diese Stadt vergreist und verkommt. Tun Sie etwas, damit auch junge Menschen gern hier leben. Und tun Sie es schnell!

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Von Richard am Mittwoch, 08.04.2009 um 18:30 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

Na, wenn was dran ist an dem Strohmann Herrn Stripel, dann ist das ein schönes Stück investigativer Journalismus von Claas Michaelis und gut recherchiert. So wie man sich die Berichterstattung der HNA zu aktuellen, wichtigen Themen der Stadt wünscht.

Dann aber und auch sonst, verstehe ich die lethargische Haltung “abwarten und nicht Tee trinken” von Raabe und Wachholder nicht. Da müssten doch spätestens jetzt alle Alarmglocken leuchten. Wieso will man mit dem Bieter reden, der sich offenbar eh schon sehr redselig zeigte? Die Figuren sind doch eher die Bank und Herr Flach.

Wie wäre es mit einer Interessensgemeinschaft “ARM, Lolitabar” (Rechtsform wie auch immer), die selber bietet, der Bank Angebote unterbreitet.

Man sollte auch eher Gespräche mit der Stadt führen und oder vielleicht auch versuchen politischen Druck bspw. über die Jugendorganisationen der Parteien aufzubauen.

Die Skater habe es ja gezeigt, dass man was bewegen kann.

Zugegeben die Zeit ist knapp und der Termin ja auch gelaufen. Und so hat man vielleicht doch nach dem Motto “Abwarten und Tee trinken” gehandelt.

07 und 08 kein Bieter, alle guten Dinge sind drei, da fließt noch viel Wasser die Fulle runder.

Na, ja. Schade wärs, wenn da ein Stück Stadtkultur flöten geht.

Von Claas Michaelis würde ich mir wünschen, dass er am Thema bleibt/bleiben darf.

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Von Markus Hanisch am Mittwoch, 08.04.2009 um 15:13 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

Ralf Raabe und Bob Wacholder sind die einzigen kulturell tätigen Menschen, die im Bahnhofsumfeld noch Engagement zeigen. Wenn diese Institution noch wegfällt gehen für den Stadtteil die Lichter aus und eine durch Banken und Investoren gereinigte Ruine bleibt übrig.

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Von Sonja am Mittwoch, 08.04.2009 um 14:48 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

Es kann nicht sein das der einzige Bunte und schöne Fleck in diesem schon so tristen und grauen Kassel nun auch noch verschwinden soll.

Wie kann die Stadtverwaltung, wie kann unser OB Herr Hilgen so etwas zulassen!!!

Es kann nun wirklich nicht im Interesse der Stadt Kassel sein das ein so lebendiger und schöner Ort für Kultur, für Musiker, für Jung und Alt uns hier in Kassel nun auch noch genommen werden soll!

ES WIRD ZEIT…

das Ralph Raabe und Dirk Wachholder Unterstützung erfahren und die Möglichkeit bekommen ihre tollen Konzepte und Ideen in die Tat umzusetzen!!!

ES WIRD ZEIT…

das OB Hilgen seine Unterstützung anbietet für diesen wunderschönen Fleck in Kassel, das er etwas tut um dieses „Kulturerbe von Kassel“ zu schützen!!!

Herr Oberbürgermeister: Machen Sie die Augen auf, dies ist eine der schönsten Anlaufstellen für alle Generationen hier in Kassel. Helfen Sie !!

Sollte man Euch (Ralph Raabe und Dirk Wachholder) auf irgendeine Art und Weise unterstützen können, macht einen Aufruf…ich bin dabei! Und ich denke das ihr auch von anderen mit sehr viel Unterstützung rechnen könnt!!!

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Von thomas am Mittwoch, 08.04.2009 um 14:32 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

der strippel strippelt sich schnell aus dem staub und ist wahrscheinlich auch gar nicht der drahtzieher. was er hinterlässt, werden wir alle in den nächsten jahren erleben – öde, stillstand und depression. dann wird noch die documenta abgeschafft und das ziel wäre erreicht – die wüste lob nor in nordhessen, allerdings gänzlich ohne ein körnchen salz. alles dreht sich mal wieder um die kohle.

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Von karoline am Mittwoch, 08.04.2009 um 13:23 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

die Lolita bar und das a.r.m. sind unersätzlich. ich kann nicht nachvollziehen das die stadt kassel sich nicht dafür einsetzt diese insitution zu erhalten!

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Von Annie am Mittwoch, 08.04.2009 um 12:56 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

Wenn ich über das mögliche Ende von ARM, Loli & Co. nachdenke, treibt es mir die Tränen in die Augen.. Offensichtlich sind doch alle derselben Meinung: die Lokalitäten MÜSSEN bleiben, um einer völligen Verarmung des Kasseler Kultur- und Nachtlebens entgegenzuwirken!!! Der Charme und das Flair sind einfach unvergleichlich und das Publikum authentisch. So auch von mir der Appell an Herrn Strippel und / oder die Eurohypo und vor allem der Stadt Kassel: bitte, bitte lasst die Läden am Leben und uns unsere Fluchtmöglichkeit aus der Tristesse des übrigen Kasseler Nachtlebens!!!

@Ralph und Dirk: Ich drücke Euch die Daumen und auch alles andere, unseren liebgewonnenen Spaßtempel erhalten zu können! :-) Bin zu jeder Art der Unterstützung gerne bereit!

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Von Domenic am Mittwoch, 08.04.2009 um 12:49 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

warum geht die bank mit ihrer forderung nicht runter? das gutachten ist doch schon fast 3 jahre alt und der wert von 500.000€ damit bestimmt nicht mehr aktuell…spätestens jetzt zumindest.

da sollte es doch möglich sein einen kompromiss zu finden.

und mehr als genug leute die das eck kennen und lieben gibt es.

ARM & Lolita Bar MÜSSEN erhalten bleiben!!! sonst is kassel ja echt nur noch tot…

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Von Casselfornia am Mittwoch, 08.04.2009 um 12:28 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

Die Lolita-Bar war in den vergangenen fünfzehn das einzige wirkliche Highlight im Kasseler Nachtleben. Sollte sie wirklich geschlossen werden wäre es eine absolute Katastrophe für die städtische Jugendkultur und für das Nachtleben allgemein! Das geniale Konzept von Lolita-Bar, ARM und Galerie Loyal kann nur auf diesem Gelände und in diesen Räumlichkeiten funktionieren, deshalb halte ich einen simplen „Umzug“ für nicht sehr erfolgsversprechend! Davon abgesehen sind die Lolita-Bar & Co. eine große Bereicherung für dieses sonst so triste Viertel. Eine Schließung würde den Verfall noch mehr beschleunigen. Kassel würde noch ein wenig mehr Provinz werden, den letzten Rest an urbanen Flair endgültig verlieren! Naja, vielleicht sollten wir drüber nachdenken noch eine neue Großraumdisko zu bauen, vielleicht an der Autobahn A5. Da gibt’s noch keine! Ich werde die Lolita-Bar und im Sommer den Bomber-Harris-Garden (bei schönem Flugwetter) jedenfalls sehr vermissen und stehe vor dem Problem nun absolut nicht mehr zu wissen, wo man in dieser sogenannten „Stadt“ überhaupt noch hingehen kann! Irgendwer muss etwas unternehmen! Warum greift die Stadt Kassel nicht ein?! Wollt ihr denn wirklich, dass diese einzigartige wunderbare Location verloren geht?!

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Von lukas am Mittwoch, 08.04.2009 um 11:47 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

das ist eine frechheit was die bank da abzieht.das arm etc. muss bleiben wo es ist.

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Von Dr. Stracke am Mittwoch, 08.04.2009 um 11:21 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

Die Befürchtung der Lolita Betreiber und ihrer Gäste, dass nach dem Auftritt des ominösen Herrn Rippel die Lichter ausgehen könnten, ist absolut berechtigt. Schade wärs. Sehr schade sogar!

Als Berliner, der von Zeit zu Zeit einen Abstecher in die alte Heimat macht, ist es mir jedes mal eine große Freunde zu sehen, was mit viel Kreativität und Herzblut auf dem Gelände entstanden ist. Eine echte Perle der Kultur und Abendunterhaltung, die im Vergleich mit Clubs und Bars in Großstädten locker mithalten kann.

Über den wahren Grund des schnellen Abgangs von Herrn Strippel kann ja leider nur spekuliert werden. Um den Lolita-Betreibern und ihren Gästen etwas Sicherheit und vielleicht auch eine Perspektive zu geben zu geben, hätte ich da eine Bitte: Erde an Strippel, bitte melden!

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Von Fish am Mittwoch, 08.04.2009 um 10:26 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

Oha, ich kann mich den Worten Herrn Wolfes nur anschliessen. Ohne diesen Standort, geht ein großer freier Teil der Kulturszene flöten. Kaum ein Ort in Kassel ist so fühlbar wie Lolita-Bar, A.R.M und co.Ein Ort wo Kultur quasi wohnt, ein Gesundbrunnen der Kultuer usw. Die Frage ist nur, was tut die Stadt? Kann Sie überhaupt was machen? Kassel stellt sich gerne mit dem Kulturstempel ins Rampenlicht, doch was ich seit Jahren beobachte, so wird immer wieder, den Menschen ein Stein in den Weg gelegt, welche es überhaupt ermöglichen das Kunst und Kultur reifen , wachsen und entstehen können. Die Liste ist in den letzten Jahren doch recht lang geworden.Stammheim, Hotel Reis, Baracuda Bar und nun trifft es auch noch das Herzstück , die Lolita Bar. Ich wünsche Bobby und Ralle das sie das unmögliche doch schaffen und dieser Standort Kassel erhalten bleibt.Es kann nur wieder einmal heissen: Fight for your right!!!

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Von He-Man am Mittwoch, 08.04.2009 um 08:54 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

Lolli-Bar, Galerie, ARM und wie Sie alle heißen dürfen einfach nicht verschwinden. So viele schönen Abende und Erinnerungen…Auch wenn ich nicht mehr oft den Weg dorthin finde (man wird ja auch älter) so ist es trotzdem noch einer der wenigen, wenn nicht sogar der Einzige Ort wo man in Kassel gescheit Spaß haben kann. Die Location ansich ist einfach eizigartig und mit einem unverwechselbarem Ambiente. Ist zu hoffen, dass dieser Herr Strippel schon mal das ein oder andere mal einen Abend dort verbrachte hat ,)

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Von Philipp Sälzer am Mittwoch, 08.04.2009 um 08:15 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

Ich kann und will es einfach nicht glauben! Ich habe 5 Jahre im A.R.M und der Lolita Bar gearbeitet und durfte sowohl kulturelle als auch musikalische Höhepunkte noch und nöcher mitnemen. Was dort für die jungen Bewohner der Stadt Kassel und Umgebeung aufgebaut wurde, wird sogar in Hambrug und Berlin von Jungendlichen gekannt und bewundert. Lasst uns bitte die letzte Bastion gegen Einöde, Langeweile und Eintönigkeit, sowohl im Nachtleben als auch im kulturellen Bereich. Ich kenn Kassel nicht ohne A.R.M und Lolita Bar und Bitte gebt anderen Jugendlichen auch die Chance, dieses in 5 Jahren sagen zu können.

Wiwr brauchen Euch Ralph & Bob, A.R.M & Lolita Bar

HHHHHIIIIIILLLLLLLLFFFFFFEEEEEEE

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Von Rein Wolfs am Mittwoch, 08.04.2009 um 00:06 Uhr

Spielt Bank mit Lolita-Bar?

Ohne Lolita, ARM, Galerie Loyal und Co würde in Kassel ein gewaltiges kulturelles Defizit entstehen. Dann wird es auch für uns, als Kunsthalle Fridericianum, immer einsamer an der kulturellen Front. Die W-Hilpert-Str wird von Raabe und Co am Leben gehalten. Ein Aus dieser vitalen Struktur würde einem Aus für die zukunftsorientierte Kultur in Kassel nahe kommen und würde damit das HB-Quartier noch unsichtbarer machen.

Es grüßt, besorgt, der Künstlerische Leiter der Kunsthalle Fridericianum.

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Dear A.R.M.y!

Wollte nur sagen, dass ich froh bin über Eure Maßnahmen zur Verteidigung!

Ich bin echt sauer und hätte Eure Petition am liebsten mit Ausrufezeichen unterschrieben!

Dass die Stadt Kassel die junge Club- und Kulturlandschaft – man muss schon sagen “mit lanjähriger Konstanz” – ausbluten lässt, ist echt nicht zu fassen! Ich frage mich ernsthaft, WO mein Freund und ich (mixed couple) noch feiern gehn sollen, wenn nur noch die Clubs übrigbleiben, die zwar “Black Music”, nicht aber “black people” in ihre Clubs lassen – und die kriegen unser Geld ganz sicher nicht! Da wir uns unser junges Leben nicht so trostlos vorstellen, werden wir wohl umziehen müssen. Ich meine das mehr als ernst!…. !%&$§/F***()/)=?%&%&= * :( Aaaaaaaaaaaaaaah!

Will Euch nicht zu viel zu lesen geben. Nur noch ein Vorschlag:

Wie wäre es eine Protest-Party vorm Rathaus zu machen?! Denn wenn uns sonst kein Platz mehr bleibt, wird wohl der Bürgermeister mal’n Stück rücken müssen an seinem Schreibtisch…!

(I can just hope that I)c u soon!!!!

S.B.

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Angehende Kulturhauptstadt pfeift auf junge Künstlerzene

Mit der Schließung mehrerer Locations in der Nähe des Hauptbahnhofes schließt die Documenta-Stadt Kassel ihre junge Künstlergeneration aus und verliert diese im schlimmsten Fall.

Betroffen ist sozusagen die Dreifaltigkeit Kassels mit der Lolita Bar, Club A.R.M. und der Galerie Loyal.

Im Prinzip ist es eine simple Angelegenheit. Es geht mal wieder nur ums Geld. Bevor also leichtfertig die Abrissbirne geschwungen wird, sollte an all die jungen Menschen gedacht werden, die dort am Wochenende noch das letzte bisschen Abendkultur Kassels genießen.

Anna Holzapfel & Sebastian Korek

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