AK 8,- € / VVK 6,- € im Lolita Café
LESUNG
Fear and Loathing im Moseltal.
Wohin mit dem plötzlichen Geld?
Mit einem Best of an Texten und einem Worst of an Bildern begibt sich Nagel 2012 wieder auf Lesetour.
Ging es bei den Lesungen 2010/2011 noch ausschließlich um den aktuellen Roman “Was kostet die Welt” (Heyne Verlag), so gibt es diesmal einen Mix aus veröffentlichten und unveröffentlichten Texten aus Nagels Romanen und Kolumnen, verwoben mit aktuellen Anekdoten und schnippischen Schnappschüssen von links und rechts des Wegesrandes, die über einen Beamer an die Wand geworfen und dort aufs Genüsslichste seziert werden. Das Ganze wie immer spontan, kurzweilig und maximal unterhaltsam präsentiert mit dem Charme des professionellen Dilettanten.
Nagel, geboren 1976 in Nordrhein-Westfalen, ist Autor, Musiker und Künstler und lebt in Berlin. Er war Sänger, Texter und Gitarrist der Band Muff Potter, die sich im Dezember 2009 auflöste. Sein Debütroman „Wo die wilden Maden graben“ erschien 2007 im Ventil Verlag, im Frühjahr 2009 wurde das gleichnamige Hörbuch veröffentlicht, das von Axel Prahl, Farin Urlaub und Nagel gelesen wurde.
Im Herbst 2010 kam sein zweiter Roman „Was kostet die Welt“ im Heyne Verlag (Taschenbuchausgabe: Anfang Januar 2012), kurz darauf erschien eine musikalische Interpretation des Romans als 10″ Schallplatte bei Audiolith.
Über die Arbeit am Buchcover zu „Was kostet der Welt“, für das Nagel mit Linolplatten, Schnittwerkzeug, Farbe und Papier hantierte, fand er zur bildenden Kunst.
Nagel spielt bei den Blood Robots und schreibt u.a. für das OPAK Magazin.
Stimmen zum Buch
»Was kostet die Welt ist eine Reise in die scheinbare Normalität; in eine Welt, die sich dem Protagonisten mit guten Gründen im Verlauf als immer fremder und ferner offenbart. Nagel ist eine unterhaltsame, intelligente, mitunter wahnsinnig komische und glücklicherweise nie hämische Geschichte gelungen.«
(Jan Müller, Tocotronic)
»Vergiss New York, vergiss Damaskus, vergiss Billigflüge und die Erlösung, Punk- und Popliteratur sowieso hier kommt die Mosel. Kann mich nicht erinnern, wann in deutscher Sprache das Ist zuletzt schärfer seziert wurde. Die Sprachbilder sind genauso lässig wie entlarvend, die Handlung ist genauso einnehmend wie fatal. Nagel macht dich fertig, und gerade das liest sich wunderschön.«
(Linus Volkmann, Intro)
»Was kostet die Welt” steigert sich an Intensität von Seite zu Seite, um schliesslich in einer besoffenen Katharsis zu enden. Dieses Buch zu lesen, ist ein bisschen so wie Achterbahn fahren. Man will nicht, dass der Abgrund sich vor einem auftut, freut sich aber irgendwie doch darauf, dass es gleich passiert.«
(Mille Petrozza, Kreator)
www.nagel2000.de